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Montag, 4. November 2024

Große Klammspitze 3. November 2024

Spätestens seit meinem Besuch auf dem Brunnenkopf im Oktober vergangenen Jahres stand die Große Klammspitze weit oben auf meiner Liste; das immer noch perfekte Herbstwetter und Tim als Mitstreiter, der gerne auch mal was erleben will, machten mir die Entscheidung leicht. Und so startete ich um kurz nach sieben in Hebertshausen, erste Destination Moosach, wo Tim eingeladen wurde. Knapp anderthalb Stunden später hatten wir den Wanderparkplatz beim Schloss Linderhof (Kostenpunkt, wie auch schon im letzten Jahr drei Euro) erreicht. Während wir uns fertig machten, kamen wir noch in den "Genuss", den "Einparkkünsten" unseres Nebenmannes beizuwohnen. Trotz Intervention meinerseits, musste ich nach unserer Rückkehr über den Beifahrersitz einsteigen, und das obwohl außer uns und dem werten Herrn in dieser Reihe noch kein Auto stand; unglaublich! Aber zurück zu den schönen Dingen... Die ersten fünf Kilometer hinauf zur Brunnenkopfhütte mussten wir auf Forstwegen (anfangs am Freisäuler Bach entlang) bewältigen, ehe es langsam aber sicher abenteuerlicher wurde; natürlich wollte ich Tim den Brunnenkopf nicht vorenthalten, so dass ein kurzer Abstecher unumgänglich war. Vom Gipfel (1.718 Meter) aus hatten wir so nicht nur einen herrlichen ersten Blick auf den markanten Doppelgipfel (im Gegensatz zur Großen Klammspitze ist die Kleine Klammspitze einzig und allein den kletternden Bergfreunden - laut Alpenverein-Führer Fels II - vorbehalten), sondern auch auf unseren weitern Wegverlauf. Dieser führte uns wenig später über die grasige Flanke des Brunnenkopf, ehe es rund fünfzig Höhenmeter hinunter ins Wintertal, das von den Klammspitzen und dem Brunnenkopf eingekesselt wird, ging. Unterhalb der Südabstürze der Kleinen Klammspitze führte uns der stetig steiler werdende Pfad in Serpentinen hinauf zur Schulter der Großen Klammspitze; gerade im letzten Stück muss man auch mal die Hände zur Hilfe nehmen. Über ein kurzes Gehstück ereichen wir den schrofigen Südgrat, der einem noch einmal volle Konzentration abverlangt, da hier etliche Steine darauf warten endlich losgetreten zu werden. Kurz unterhalb des Gipfels wartete dann noch die einzige echte Kletterstelle auf uns. Nachdem wir diese gemeistert hatten, erwartete uns der überraschend geräumige Gipfel mit herrlichem Ausblick auf Forggensee, die Ammergauer Gipfelprominenz um Kreuzspitze, Geierköpfe und Säuling, die Tannheimer und Allgäuer Alpen im Westen, sowie die Bergwelt rund um die Zugspitze im Süden. Eh klar, dass wir es uns vor dieser Kulisse (wir wählten den Blick in Richtung Kreuzspitze/Zugspitze) eine längere Pause (natürlich durfte die wohlverdiente Brotzeit nicht fehlen) gönnten; und das bei bestem T-Shirt-Wetter Anfang November! 😊 Zurück ging es über den selben Weg, wobei wir diesmal den Brunnenkopf links liegen ließen. Wie auch schon vor einer Woche beim Abstieg vom Trainsjoch machte mein Knie gerade auf die letzten drei vier Kilometer immer mehr Mucken, so dass wir uns tatsächlich von einer Gruppe überholen lassen mussten, was ja sonst (gerade auf Forstwegen) eher selten der Fall ist. Mein Ego hat's jedoch ganz gut weggesteckt... 😂

























Samstag, 21. Oktober 2023

Brunnenkopf & Hennenkopf 20. Oktober 2023

Den Brunnenkopf hatte ich schon länger auf meiner Liste, einen Besuch aber immer wieder verworfen beziehungsweise hinten angestellt. Lag vielleicht auch daran, weil ich den Brunnenkopf "mal so nebenbei" auf dem Weg zur Großen Klammspitze (die ja mehr oder weniger in Reichweite liegt; diesmal aber aufgrund der eher schlechten Wetterprognose für mich nicht in Frage kam - wäre wohl aufgrund der starken Windböen auch nicht ganz ungefährlich gewesen) mitnehmen wollte... 
Nachdem sich Ida in Richtung Schule verabschiedet hatte, wurden noch schnell Schneewittchen und Caruso versorgt, ehe ich mich auf den Weg in Richtung Ammergauer Alpen machte. Um zwanzig nach neun hatte ich den (zu diesem Zeitpunkt noch fast leeren) Wanderparkplatz am Schloss Linderhof (drei Euro werden hier für ein Tagesticket veranschlagt) erreicht, und zehn Minuten später befand ich mich bereits auf dem Forstweg hinauf zur Brünnenkopfhütte. Dieser führt anfangs entlang des Dreisäuler Bachs, den man nach einem knappen Kilometer überquert. In der Folgezeit schlängelt sich der Weg durch den schattigen Bergwald aufwärts. Kurz vor der Brunnenkopf-Diensthütte, von der aus sich einem das erste Mal so richtig der Blick über das Graswangtal öffnet, passiert man den beschilderten Abzweig in Richtung Hennenkopf, Laubeneck und Pürschling. Ich weiß nicht warum, aber ab diesem Moment stand für mich fest, dass der Brunnenkopf nicht der einzige Gipfel des Tages bleiben sollte... Weiter ging es zur  (seit einer Woche geschlossenen) Brunnenkopfhütte, und von dort aus über einen kleinen Pfad in kurzen Kehren hinauf zum Gipfelaufbau des Brunnenkopfs (1.718 Meter) mit seiner senkrecht abfallenden Ostseite. Die letzten Meter zum Gipfelkreuz sind mit einem Drahtseil gesichert; braucht man dieses in der Regel wohl nicht, war ich aufgrund der teils heftigen Windböen doch ganz froh, mich ab und an festhalten zu können. Die nächsten zwanzig Minuten durfte ich das durchaus schöne Panorama genießen; in westlicher Richtung präsentiert sich der markante Doppelgipfel von Großer und Kleiner Klammspitze (wäre es nicht so stürmisch gewesen, hätte ich mich ohne zu Zögern auf den Weg gemacht - aber aufgeschoben ist ja bekanntlich nicht aufgehoben!), links von der Kreuzsitze zeigt sich das Wettersteingebirge mit Alp- und Zugspitze und im Osten blickt man auf den Hennenkopf (der ja schon zuvor seine Aufmerksamkeit auf mich gezogen hatte). Anschließend ging es über die Brunnenkopfhütte und die Brunnenkopf-Diensthütte zurück zur Abzweigung auf den sogenannten Maximilansweg; auf schmalen Pfaden (im Gegensatz zu den Forstwegen, auf denen ich mich bis dato hauptsächlich bewegt hatte, natürlich ein Hochgenuss) führte mich mein Weg vorbei an der Südseite des bewaldeten Südseite des Dreisäuler Kopfs, ehe es in Serpentinen zum grasbewachsenen Kamm hinauf ging. Wenig später tauchte dann auch schon der felsige Gipfelaufbau des Hennkopfs auf. Die letzte Stück zum Gipfel (1.768 Meter) führt ein eher undeutlicher Steig hinauf. Oben angekommen, zeigen sich neben den bereits am Brunnenkopf erwähnten Gipfeln das "benachbarte" Laubeneck und der dahinter liegende Teufelstättkopf (letzteren hatte ich Mitte Juli bestiegen). Nachdem ich im Windschatten (etwas unterhalb des Gipfelkreuz) in aller Ruhe Brotzeit gemacht hatte, sollte es im "Schweinsgalopp" wieder talwärts gehen. 😉 Letztendlich sollte ich die Strecke zurück zum Auto in rund einer Stunde bewältigen; sehr zur "Freude" meiner Oberschenkel.

































Seebergkopf 14. März 2026

Da der Freitag aus diversen Gründen als (wöchentlicher) Bergtag nicht in Frage gekommen war, hatte ich das Thema Berge für dieses Wochenende...