Wer sich die fünf Euro Tagesgebühr für den Seebergparkplatz sparen will, kann zwischen sechs Uhr morgens und acht Uhr abends auch in der gegenüberliegenden Straße parken, Von hier aus startete ich flotten Schrittes in Richtung Seebergkopf. Vorbei am Parkplatz und dem angrenzenten Minigolfplatz führte mich mein Weg durch bewaldete Berghänge in Serpentinen aufwärts; die Steigung hält sich hierbei meist im Rahmen - gut fürs Tempo... 😉 Nach etwa zweieinhalb Kilometern lichtete sich der Wald zusehend, und ermöglichte mir erste Blicke auf den kleinen und großen Traiten, sowie das Ursprungstal. Spätestens mit erreichen der Almwiesen rund um die Neuhütte (hier heißt es halbrechts in Richtung Seebergkopf abbiegen, gerade aus geht es weiter auf dem Bayrischzeller Höhenweg) bot sich mir ein erster Blick in Richtung Hinteres Sonnwendjoch, Rotwand und der aus dieser Perspektive pyramidenartigen Erscheinung des Dürrmiesing. Zwanzig Minuten später passiere ich die Seebergalm, ehe es nach der Querung eines weiteren Grashang auf den letzten Metern durch licht bewaldetes Gelände noch einmal etwas steiler wurde. Am Rücken des Seebergkopf wird das Gelände deutlich flacher; nachdem ich das einzige sich noch auf dem Weg befindliche "Schneefeld" passiert hatte (zuvor gab es ein paar vereiste Stücke auf dem Pfad, die aber gut umgangen werden konnten), stand ich auch schon vor dem großen Holzkreuz. Vom Gipfel (1.538 Metzweier) schweifte der Blick vom Breitenstein und Wendelstein über Bayrischzell und dsas Sudelfeld zum Traithen. Im Süden zeigten sich das Hintere Sonnwendjoch und dei prominenten Vertreter der Bergwelt rund um den Spitzingsee, wie die Rotwand, der Miesing, die Ruchenköpfe, die Aiplspitz und die Brecherspitze. Rund zwanzig Minuten sollte ich hier oben in absoluter Ruhe (es hat schon was, den Gipfel ganz für sich allein zu haben) die Aussicht genießen und die Seele baumeln lassen, ehe ich mich langsam aber sicher wieder auf den Weg ins Tal machte. Hierbei ließ ich es ordentlich krachen, so dass für die knapp sechs Kilometer keine fünfzig Minuten benötigte. Hatte ich bei der Anreise noch die Route über den Schliersee gewählt, so ging es diesmal via Fischbachau in Richtung Heimat, wollte ich doch im Cafe Winkelstüberl noch ein paar Stücke Kuchen mitnehmen.
out of hebertshausen
- die welt entdecken -
Montag, 16. März 2026
Seebergkopf 14. März 2026
Wer sich die fünf Euro Tagesgebühr für den Seebergparkplatz sparen will, kann zwischen sechs Uhr morgens und acht Uhr abends auch in der gegenüberliegenden Straße parken, Von hier aus startete ich flotten Schrittes in Richtung Seebergkopf. Vorbei am Parkplatz und dem angrenzenten Minigolfplatz führte mich mein Weg durch bewaldete Berghänge in Serpentinen aufwärts; die Steigung hält sich hierbei meist im Rahmen - gut fürs Tempo... 😉 Nach etwa zweieinhalb Kilometern lichtete sich der Wald zusehend, und ermöglichte mir erste Blicke auf den kleinen und großen Traiten, sowie das Ursprungstal. Spätestens mit erreichen der Almwiesen rund um die Neuhütte (hier heißt es halbrechts in Richtung Seebergkopf abbiegen, gerade aus geht es weiter auf dem Bayrischzeller Höhenweg) bot sich mir ein erster Blick in Richtung Hinteres Sonnwendjoch, Rotwand und der aus dieser Perspektive pyramidenartigen Erscheinung des Dürrmiesing. Zwanzig Minuten später passiere ich die Seebergalm, ehe es nach der Querung eines weiteren Grashang auf den letzten Metern durch licht bewaldetes Gelände noch einmal etwas steiler wurde. Am Rücken des Seebergkopf wird das Gelände deutlich flacher; nachdem ich das einzige sich noch auf dem Weg befindliche "Schneefeld" passiert hatte (zuvor gab es ein paar vereiste Stücke auf dem Pfad, die aber gut umgangen werden konnten), stand ich auch schon vor dem großen Holzkreuz. Vom Gipfel (1.538 Metzweier) schweifte der Blick vom Breitenstein und Wendelstein über Bayrischzell und dsas Sudelfeld zum Traithen. Im Süden zeigten sich das Hintere Sonnwendjoch und dei prominenten Vertreter der Bergwelt rund um den Spitzingsee, wie die Rotwand, der Miesing, die Ruchenköpfe, die Aiplspitz und die Brecherspitze. Rund zwanzig Minuten sollte ich hier oben in absoluter Ruhe (es hat schon was, den Gipfel ganz für sich allein zu haben) die Aussicht genießen und die Seele baumeln lassen, ehe ich mich langsam aber sicher wieder auf den Weg ins Tal machte. Hierbei ließ ich es ordentlich krachen, so dass für die knapp sechs Kilometer keine fünfzig Minuten benötigte. Hatte ich bei der Anreise noch die Route über den Schliersee gewählt, so ging es diesmal via Fischbachau in Richtung Heimat, wollte ich doch im Cafe Winkelstüberl noch ein paar Stücke Kuchen mitnehmen.
Montag, 2. März 2026
Chiemgauer Hochplatte 28. Februar 2026
Relativ spontan entschieden Tim und ich, das schöne Wetter am Samstag mit einem Ausflug in die Berge zu nutzen; im Gegensatz zu den letzten gemeinsamen Bergtouren war es diesmal Tim, der Vorschläge für das mögliche Ziel zu machen. Nach einigem Hin und Her entschieden wir uns für die Chiemgauer Hochpatte, erfüllte diese doch all unsere Ansprüche und Wünsche. Da wir beide am Samstagnachmittag noch etwas vor hatten, einigten wir uns darauf, um viertel vor sieben in Moosach zu starten; und so läutete mein Wecker um kurz vor sechs, musste ich doch vor der Abfahrt noch schnell unsere vierbeinigen Freunde füttern...
Während die Autobahn in Richtung Norden ziemlich voll war, sollten wir vom Reiseverkehr in Richtung Skigebiete glücklicherweise noch nichts spüren, so dass wir den Parkplatz an der Talstation der Hochplattenbahn in Marquartstein, der übrigens kostenlos benutzt werden kann, um kurz nach acht. Unser Weg führte uns auf den ersten vier Kilometern über breite, meist moderat ansteigende Forstwege, ehe wir diese verlassen und über den alten Hochplattensteig (der zunehmend steiler wird) emporsteigen; unterwegs passieren wir die Ostflanke des Friedenraths (den möglichen Abstecher auf den markanten Gipfel lassen wir - im Nachhinein - leider links rechts liegen; tja, hätte ich mir den Wegverlauf doch im Vorfeld besser selbst durchgelesen), ehe wir die Haberspitz auf der Südwestseite querten. Spätestens ab hier waren Grödel mehr oder weniger unabdingbar, führte unser Weg (den man übrigens teilweise nur dank der vorhandenen Spuren "sehen" konnte) doch ausschließlich über Schneefelder. Von der Abzweigung zur Kampenwand beziehungsweise zur unweit gelegenen Pisenhausener Hochalm (auf der von Anfang Mai bis Ende Oktober neben Getränken auch almtypische Brotzeiten und hausgemachte Kuchen serviert werden) geht es hinauf zum Sattel zwischen Haberspitz (die wir bewusst links liegen ließen) und Hochplatte. Ab hier beginnt der anspruchsvollste Teil der Tour; über einen Wiesenhang (der selbstverständlich ebenfalls unter einer ordentlichen Schneedecke verborgen war) ging es hinauf zu einem Waldstück. Im Anschluss führte uns der Weg durch einen meist von mannshohen Latschen bewachsenen schrofigen Steig hinauf zum großen Gipfelkreuz (1.586 Meter). Die Aussicht von hier oben war noch mal einen ticken besser als von Wetterfahne und Rudersburg am Freitag vor einer Woche (zumal diesmal noch der herrliche Blick über den unter uns liegenden Chiemsee hinzu kam); klar, dass wir unsere rund vierzigminütige Gipfelrast in vollen Zügen genossen. Als sich das Gipfelplateau immer mehr füllte (die ersten zwanzig Minuten waren wir noch ganz allein), wurde es langsam aber sicher Zeit den Abstieg anzutreten. Gerade im oberen Teil (das kurze Steilstück unterhalb des Gipfels mal ausgenommen) machte das aufgrund des Schnees richtig Spaß, konnte man doch querfeldein laufen (oder sogar rennen). Vom Sattel aus ging es diesmal über die Hochplattenalm talwärts. Knapp einen Kilometer nachdem wir die Alm passiert hatten, trafen wir dann auch wieder auf den Aufstiegsweg; eine gute Dreiviertelstunde hatten wir dann auch schon wieder den Parkplatz der Hochplattenbahn erreicht. Noch kurz ein paar Minuten in der Sonne gechillt, und schon befanden wir uns auch wieder auf dem Heimweg.
Seebergkopf 14. März 2026
Da der Freitag aus diversen Gründen als (wöchentlicher) Bergtag nicht in Frage gekommen war, hatte ich das Thema Berge für dieses Wochenende...
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Es war Ende März, als mir meine Südtiroler Kollegin Tina einen Link für den acht-gipfel-marsch per WhatsApp schickte; keine zwei Tage späte...
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Auch dieses Jahr sollte es Ostern nicht nach Südtirol gehen (nächstes Jahr ist es dann aber wieder soweit; Stand heute); da wir mit der Plan...
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Nachdem es in den letzten vier Wochen mit den Bergen aus unterschiedlichsten Gründen nicht klappen sollte, musste es an diesem Wochenende en...






































