Montag, 5. Januar 2026

Staffel 4. Januar 2026

Herrliches Winterwetter in Oberbayern, dazu immer noch relativ wenig Schnee; das rief ja geradezu nach der ersten Wanderung im neun Jahr. Und so wurde am Samstagabend sowohl in Hebertshausen als auch in Moosach eifrig nach möglichen Zielen gesucht. Letztzendlich sollte sich der, zumindest von mir bis dato wenig beachtete Staffel gegen eine Handvoll anderer (teils bereits bestiegener) Berge durchsetzten. Am Sonntagmorgen schrumpfte unsere ursprünglich dreiköpfige Gruppe auf Tim und mich, da Stella über Halsschmerzen klagte, und lieber nichts riskieren wollte. Schade!
Exakt um halb elf starteten wir vom Wanderparkplatz Jachenau-Bäcker (der Tagespreis beträgt vier Euro) aus über den Ostaufstieg in Richtung Staffel. Unser Weg führte uns erst einmal einen Kilometer durchs herrlich verschneite Tal, ehe es langsam aber sicher durch den winterlichen Mischwald aufwärts ging. Unser Weg führte uns bei meist moderater Steigung vorbei an gefrorenen Bachläufen und über eine kleine Holzbrücke. Kurz bevor sich der Wald lichten sollte, bescherten uns die durch die Bäume blitzenden Sonnenstrahlen (in Kombination mit der schneebedekten Landschaft) den einen oder anderen magischen Moment. Rund hundert Höhenmeter unterhalb der Staffelalm (1.406 Meter) bot sich uns erstmals der Blick auf den Sylvensteinspeicher und die umliegende Bergwelt. Nach der herrlich gelegenen Alm (auf der sich ein paar Hütten befinden) galt es noch die letzten Höhenmeter hinauf zum Gipfel zu bewältigen; knapp eine Stunde und fünfzig Minuten hatten wir für die rund fünf Kilometer lange Strecke (auf der etwa achthundert Höhenmeter zu bewältigen sind) benötigt. Von hier aus bot sich uns ein herrlicher Rundblick vom Brauneck über Benediktenwand, Rabenkopf, Jochberg, Herzogstand und Heimgarten (und natürlich auf den darunter liegenden Walchensee) und das Karwendel (in der näheren Umgebung - zudem sah man die Zugspitze und etliche weitere Bergmasive in der Ferne)...herrlich! Da man es in der Sonne recht gut aushalten konnte, verweilten wir rund eine dreiviertel Stunde an diesem herrlichen Flecken Erde. Für unsere Rast auf dem 1.532 Meter hohen Gipfel hatten wir das perfekte Zeitfenster erwischt, weilten doch bis kurz vor unserem Aufbruch hinunter ins Tal nie mehr als vier weitere Bergfexen um uns herum. Für den Abstieg wählten wir dann die minimal längere Westroute, so dass wir letztendlich in den Genuß einer überaus abwechslungsreichen Rundtour kamen.































Dienstag, 30. Dezember 2025

Wallberg 29. Dezember 2025

Die Idee unserer nach Norddeutschland "ausgewanderten" Freunde (die wir vom 26. Dezember an für vier Nächte beherbergen durften), das herrliche Winterwetter zu nutzen, um dem Wallberg (mal wieder) einen Besuch abzustatten, konnte auf Anhieb überzeugen (wobei mich das zu erwartende Verkehrsaufkommen rund um den Tegernsee ein anderes Ziel hätte wählen lassen, aber die Vorgabe "Seilbahn" ließ nicht all zu viele Optionen offen; zudem war ich diesmal ja auch nur Mitfahrer 😉). Und so machten wir uns um kurz nach neun auf den Weg in Richtung Tegernsee; bis auf einen kurzen Stau vor der Kreuzstraße verlief die Anreise überraschend entspannt.
Am Parkplatz der Wallbergbahn wartete bereits ein befreundetes Pärchen von Annika und Bruno auf uns. Während sich die Damen zusammen mit den Kindern mit der Seilbahn (für die Berg- und Talfahrt zahlen Erwachsene 28 Euro; Kinder von sechs bis fünfzehn Jahren 15 Euro) auf den Weg nach oben machten, hieß es für uns Männer rund achthundert respektive neunhundertfünfzig Höhenmeter per pedes zu bewältigen. Über den Sommerweg (aufgrund der Witterungsbedingungen überhaupt kein Problem) ging es mit - für meinen Geschmack - arg vielen Pausen (natürlich "nur" aufgrund der schönen Aussicht😅) in knapp zwei Stunden hinauf zum Alten Wallberghaus, wo wir bereits sehnsüchtig erwartet wurden. Während sich der Rest auf die (letztendlich vergebliche) Suche nach einem Platz im (heillos überfüllten) Restaurant machten (bei dem Kaiserwetter und der mühelosen Auf- und Abstiegsmöglichkeit aber auch nicht weiter verwunderlich), ging es für mich weiter zum Gipfel (1.722 Meter), wo ich trotz des eisigen Windes in aller Ruhe die herrliche Aussicht genoss. Da sich meine Begleiter bereits an den Abstieg gemacht hatten, hieß es auf den ersten Kilometern ordentlich Gas geben... letztendlich wäre sogar noch ein Abstecher auf den Setzberg (1.706 Meter) möglich gewesen, holte ich die Beiden doch bereits kurz nach der Gabelung von Sommer- und Winterweg wieder ein.
Zurück am Parkplatz ging es zügig (na ja, inzwischen herrschte rund um den See das prognostizierte Chaos) weiter zum Herzoglichen Bräustüberl Tegernsee, wo die Kinder bereits einen kleinen Snack (leider konnte der Wunsch nach Pommes nicht erfüllt werden) gegessen hatten. Da uns weder der Trubel im bis auf den letzten Platz gefüllten Bräuhaus zusagte, noch die Tatsache, dass sich auch nach einer knappen Viertelstunde keiner für uns interessierte, beschlossen wir unverrichteter Dinge den Heimweg anzutreten. Zum Glück waren wenigstens die Kinder versorgt... ach ja, der Wunsch nach Pommes konnte am Abend dann doch noch erfüllt werden. 


























Staffel 4. Januar 2026

Herrliches Winterwetter in Oberbayern, dazu immer noch relativ wenig Schnee; das rief ja geradezu nach der ersten Wanderung im neun Jahr. Un...