Samstag, 25. April 2026

Kitzstein, Heuberg & Wasserwand 24. April 2026

Eine (eher) kurze und nach Möglichkeit schneefreie Tour rund um Rosenheim (wo ich mich am frühen Nachmittag mit Stella treffen wollte) hieß es zu finden; mein erster Gedanke galt dem Friedenrath, den wir ja beim Besuch der Chiemgauer Hochplatte einfach links rechts liegen gelassen hatten, aber irgendwie konnte ich mich dann doch nicht dafür begeistern. Beim Durchforsten möglicher Touren auf hoehenrausch.de stolperte ich über die durchaus imposante Wasserwand; nachdem ich mich mit dieser in der Folgezeit weiter auseinandergesetzt hatte, stand meine Dreigipfeltour, bestehend aus Kitzstein, Heuberg und der bereits erwähnten Wasserwand. 
Hatte ich ursprünglich geplant, mich gegen sieben auf den Weg in Richtung Chiemgau zu machen, so wurde es letztendlich doch kurz vor acht (irgendwie hatte ich zu Hause doch noch mehr zu erledigen als gedacht). Um viertel nach neun hatte ich dann meinen Ausgangspunkt, den Wander-parkplatz Schweibern (die Tagesgebühr beträgt hier fünf Euro; Achtung: Kartenzahlung ist hier nicht möglich! Wer kein Kleingeld dabei hat muss wohl oder übel auf die "kostenpflichtige" Parkster App zurückgreifen) endlich erreicht. Keine fünf Minuten später befand ich mich auf dem (eher unspektakulären) Forstweg hinauf zu den Daffnerwaldalmen; gerade in den Sommermonaten dürfte dieser jedoch aufgrund des durchwegs dichten Bergwaldes ohne größere Schweißausbrüche zu bewältigen sein... 😉Vom freien Wiesengelände aus sieht man nicht nur mit der Deindelalm die erste von zwei bewirtschafteten Einkehrmöglichkeiten (unmittelbar nach dem Abzweig hinauf auf Kitzstein, Heuberg und Wasserwand folgt die Laglerhütte, die im Gegensatz zur Deindelalm, die "nur" von Oktober bis Mitte Mai geöffnet hat, das ganze Jahr über durstigen und hungrigen Gästen die Pforte öffnet), sondern auch die Hochries, den Spitzstein, das Kaisergebirge und mit dem Kitzstein und der Wasserwand auch zwei meiner heutigen Ziele. Von nun an geht es über meist holprige und von Wurzelwerk "durchzogenen" Pfade (bei Nässe könnte es hier stellenweise arg rutschig werden) steil bergauf. Kurz vor erreichen des oberhalb der Almen gelegenen Waldstück trennen sich die Wege (einen Wegweiser sucht man hier übrigens vergebens); linkerhand geht es weiter hinauf in Richtung Kitzstein (diesen Weg wählte ich, war mir die so mögliche Rundtour doch tausendmal lieber, als einen weiteren Wegabschnitt doppelt zu bewältigen), während es rechterhand auf direktem Weg zum Heuberg und/oder der Wasserwand geht. Der (aktuell) stellenweise schlecht erkennbare Pfad führte mich zunehmend steiler werdend durchaus schneller als erwartet hinauf zum Gipfel des Kitzstein (1.399 Meter). Von hier oben hat man einen herrlichen Blick auf das benachbarte Kranzhorn und das südliche Inntal. Rund zehn Minuten hatte ich den Gipfel für mich ganz allein; perfekt, wollte ich mich hier doch sowieso nicht all zu lange aufhalten... Der Weg vom Kitzstein zum Heuberg hat es durchaus in sich, ist dieser doch an einigen Stellen sehr schmal und ausgesetzt; diese Abschnitte dürften bei nassem Boden (ebenfalls) alles andere als lustig sein. Nach knapp zwanzig Minuten habe ich mit dem (eher unspektakulären) Gipfel des Heuberg (1.338 Meter) das zweite Ziel des Tages erreicht. Da sich hier bereits etliche weitere Wanderer aufhalten, verweile ich nicht lange, ist es doch bis zum (definitiv ruhigeren) Wasser-wandgipfel (1.367 Meter) nur noch ein Katzensprung. Dieser hat es jedoch in sich (und erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit), gilt es doch auf "kürzester Strecke" rund fünfzig Höhenmeter (teils seilversichert) zu bewältigen (insbesondere ein kurzes ausgesetztes und trittarmes Steilstück hat es in sich; für erfahrene Bergfexen stellt dieses jedoch keine größere Herausforderung da). Von den rund dreißig Minuten auf der Wasserwand (erneut mit herrlicher Aussicht) hatte ich den Gipfel etwa zwanzig Minuten für mich allein... herrlich! Zurück ins Tal ging es dann weitgehend auf der schon vom Aufstieg bekannten Strecke; einzig die ersten Meter zwischen Wiesensattel zwischen Heuberg und Wasserwand und der Abzweigung hin zum Kitzstein stellten für mich "Neuland" da. Da ich mich um eins mit Stella verabredet hatte, sollte es aus der zwischenzeitlich angepeilten Kaffeepause auf den Daffnerwaldalmen leider nichts mehr werden...





























Sonntag, 12. April 2026

Rötelstein 11. April 2026

Als der Wecker um kurz vor sechs läutete, stellte ich mir (ganz) kurz die Frage, ob ich wirklich noch alle Latten am Zaun hab; zehn Minuten später hatte jedoch die Vorfreude auf die bevorstehende (wenn auch aus familiären Gründen kleine) Bergtour die Oberhand gewonnen. Schnell noch meinen Rücksack gepackt und unsere zwei vierbeinigen Freunde versorgt, und schon befand ich mich auf dem Weg in Richtung Ohlstadt. Um kurz nach acht hatte ich den (zu diesem Zeitpunkt noch weitgehend verwaisten) Wanderparkplatz Heimgarten (als Tagesgebühr werden hier fünf Euro ausgerufen) auch schon erreicht. Keine zehn Minuten später befand ich mich auch schon auf weitgehend unspektakulären Aufstieg (etwa viereinhalb der fünf Kilometer bis zum Gipfel des Rötelstein gilt es auf Forstwegen zu absolvieren; für etwas Abwechslung sorgten die Überquerung eines Bachbettes und die kurzen schneebedeckten Teilstücke). Erst auf dem letzten Teilstück ging es auf einem zunehmend steiler werdenden Pfad (das anspruchvollste Teilstück stellen hierbei die letzten Meter zwischen Sattel und Gipfel dar; gerade bei Regen dürfte lehmige Boden recht rutschig sein) hinauf zum imposanten Gipfelkreuz (1.394 Meter). Während die Sicht auf die umliegenden Berge (allen voran natürlich Herzogstand und Heimgarten) bereits hervorragend war, versteckten sich sowohl Staffelsee, Riegsee, Kochelsee als auch Ohlstadt und Murnau zu diesem Zeitpunkt noch unter einer imposanten Wolkendecke; wobei ich zugeben muss, dass mich diese auch begeistern konnte. Während meines rund fünfundvierzigminütigen Aufenthalts (die Ruhe und Einsamkeit hier oben, gepaart mit den herrlich warmen Sonnenstrahlen, genoss ich in vollen Zügen 😊), sollte sich die Wolkendecke nach und nach lichten... Kurz vor Erreichen des Forstweges sollte ich (abgesehen von den drei Wanderern am Parkplatz, die jedoch den Heimgarten als Ziel ausgerufen hatten) das erste Mal auf weitere Bergfexen treffen (das sollte sich in der Folgezeit aber mehr und mehr wandeln, so dass ich mich zuletzt eher am Stachus als in den Bergen wähnte; bei dem herrlichen Wetter jedoch kein all zu großes Wunder 😉). Der Abstieg führte mich dann um den Käserberg hinauf zur Kaseralm, von wo aus es über verschneite Almwiesen (zwischenzeitlich hatte ich ein Déjà-vu; erinnerte der verschneite Weg doch ein wenig an unser Abenteuer am vergangenen Dienstag auf dem Tschögglberg in Südtirol), Forstwege (im Gegensatz zum Aufstieg diesmal aber nur auf kleinen Teilstücken, weshalb ich im Nachhinein sagen würde, dass die Tour "andersrum" wohl deutlich besser gewesen wäre) und kleine Pfade zurück ins Tal ging. Kurz vor der Rückkehr zum Auto passierte ich noch die durchaus sehenswerten Kaltwasserfälle; die Veste Scheuenburg ließ ich aus Zeitgründen jedoch links rechts liegen. Exakt drei Stunden und zwei Minuten nachdem ich mich auf den Weg gemacht hatte, war ich auch schon wieder zurück am Parkplatz.






















Kitzstein, Heuberg & Wasserwand 24. April 2026

Eine (eher) kurze und nach Möglichkeit schneefreie Tour rund um Rosenheim (wo ich mich am frühen Nachmittag mit Stella treffen wollte) hieß ...