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Montag, 11. März 2024

Breitenstein 9. März 2024

Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt so früh im Jahr zum Wandern in den Bergen war; aber bestes Frühlingswetter und die Tatsache, dass zumindest in den Bayerischen Voralpen die Schneelage eher mau war, machte die Entscheidung, die Bergsaison schon Anfang März zu starten, mehr als leicht... Mit dem Breitenstein stand auch schnell ein Ziel fest, zieht dieser doch auch im Winter unzählige Skitouren- und Schneeschuhgänger, sowie Wanderer an. War ich bis dato stets vom Wanderparkplatz in Birkenstein aus in Richtung Breitenstein gestartet (alternativ kann von hier aus auch der Schweinsberg in Angriff genommen werden), sollte es diesmal vom Parkplatz Leitzachtalstraße (dieser liegt etwas oberhalb vom Café Winkelstüberl; perfekt, denn da wollte ich auf dem Rückweg eh noch vorbei schauen 😉) aus über die Schweigeralm, die Bucheralm und den Bockstein (so heißt der 1.575 Meter hohe Westgipfel des Breitenstein) hinauf zum nordwestlichsten Gipfel (1.622 Meter) der Wendelsteingruppe gehen. Da ein Großteil des Aufstiegs gerade vormittags noch im Schatten liegt, mussten oberhalb der Bucheralm die Grödel angelegt werden, da die Wege teils verschneit und/oder vereist waren. Dass ich nicht der Einzige war, den es bei diesem herrlichen Wetter (teilweise war der Himmel echt kitschig blau) in die Berge gezogen hatte, war mir klar; dass auf dem Gipfel jedoch zeitweise Platzkarten verteilt wurden, hatte ich nicht gedacht... Trotzdem blieb sowohl auf dem Westgipfel als auch auf dem Hauptgipfel genug Zeit/Platz, um in Ruhe die Aussicht zu genießen. Ein wichtiger Aspekt, geh ich doch nicht zuletzt der himmlischen Ruhe wegen in die Berge... Bergab hatte ich dann gerade an den schneebedeckten Stellen tierisch Spaß; kann man hier doch so herrlich "abfahren". Im unteren Bereich hatte die Sonne inzwischen ordentlich Arbeit verrichtet, so dass die Grödel deutlich früher wieder ausgezogen werden konnten/mussten. Nach gerade einmal dreieinviertel Stunden (ausgiebige Brotzeit inklusive) war ich schon wieder am Parkplatz; ein gelungener Start in die neue Bergsaison!
























Samstag, 8. Januar 2022

Alta Badia Januar 2022

Ursprünglich hatten wir ja geplant, Weihnachten 2020 mal "anders", sprich in den Bergen zu feiern. Tja, da hat uns Corona einen fetten Strich durch die Rechnung gemacht...

Letztendlich sollte es noch ein gutes Jahr dauern, bis es endlich mal wieder zum Skifahren in den Dolomiten gehen sollte; als Kind, Jugendlicher und junger Erwachsener waren Skiurlaube in Alta Badia Fixpunkte des "Bergwinters". Da wir uns aufgrund der noch alles beherrschenden Pandemielage erst relativ kurzfristig auf die Suche nach einer geeigneten Unterkunft (bis auf meinen "alten Herrn", der nicht mehr Ski fährt, war die komplette Familie inklusive Anhang mit am Start) machen konnten, waren die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr ein stetiges Auf und Ab. Letztendlich wurden wir in Stern (La Villa) fündig; das Apartments Peter erwartete uns mit vier Schlafzimmern, zwei Bädern und einer geräumigen Wohnküche - für uns wie gemacht. Kleiner Wehmutstropfen war einzig und allein die Entfernung zur Seilbahn auf den Piz La Ila (rund ein Kilometer). Nun ja, auch dieses "Problem" konnten wir schnell lösen...

Den Montagabend ließen wir (nach später Anreise) gemütlich in unserer Ferienwohnung ausklingen. Am Dienstagmorgen machte ich mich zusammen mit Ida, Stella und Niko in aller Herrgottsfrüh auf den Weg zum Bäcker, schließlich ist ein gutes Frühstück das "A" und "O" für einen guten Start in den Tag. Eine halbe Stunde nach Öffnung der Lifte hatten wir endlich unsere Skipässe in der Hand; Maske auf und ab in die Schlange vor der Seilbahn auf den Piz La Ila... Apropos Maske - diese müssen sowohl in geschlossenen Gondeln als auch auch in Sesselliften, sowie beim Anstehen getragen werden. Auf den Hütten galt während unseres Aufenthalts die 3G-Regelung; eine Woche später wurde das Ganze dann auf 2G verschärft. Bisweilen fand ich das "Maske auf - Maske ab" etwas störend, aber was macht man nicht alles, um ein halbwegs "normales" Leben zu führen. Und Bock auf eine Coronainfektion  hatten/haben wir unisono nicht! Wie erwartet brauchte unser Nesthäkchen erst einmal ein paar Abfahrten, um nach rund einundzwanzig skilosen Monaten, wieder richtig reinzukommen... Bei guten Pistenbedingungen verzichtete ich im Gegensatz auf den Rest unserer Truppe auf die Mittagspause am Bioch und spulte lieber ein paar weitere Pistenkilometer 'runter... Wider aller Erwartungen viel das anschließende Urteil über das Essen auf der, mit viel Vorschusslorbeeren versehenen Bioch Hütte ziemlich ernüchternd aus; da hab ich wohl alles richtig gemacht. Wie nicht anders zu erwarten kosteten wir unseren ersten Skitag (seit einer gefühlten Ewigkeit) bis auf die letzte Minute aus, so dass es am Schluss ziemlich eng wurde, den letzten Sessellift zurück zum Piz La Ila zu erreichen. Nun ja, es hätte ja einen Plan B gegeben, um zurück ins Tal zu kommen, aber Tim, Stella und ich hatten die berühmt-berüchtigte Gran Risa als letzte Piste des Tages auserkoren... Abends wurde dann, wie auch schon am Vortag, ordentlich der Löffel geschwungen, ehe einen überaus ereignisreichen Tag mit der ein oder anderen Partie Kniffel perfekt abrundeten...







Leider meinte es der Wettergott am Mittwoch nicht gerade gut mit uns, erwartete uns doch ordentlich Schnee von oben und starker Wind von der Seite; als Schuldige wurden kurzerhand die "Schnapsverweigerer" des Vorabend ausgemacht. Stichwort "Gutwetterschnaps"! Trotz der widrigen Bedingungen konnten wir sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag ordentlich Meter machen. Die (Tief)Schneeverhältnisse waren ein Traum, was man von den schlechten Sichtverhältnissen (hier mussten vor allem die Brillenträger arg leiden) und dem teils heftigen Schneesturm nicht gerade behaupten konnte. Mittags wurde dann "etwas länger" als üblich am Piz Sorega eingekehrt; war aber auch nötig, um uns wieder ein wenig aufzuwärmen und die Klamotten wenigstens ein wenig zu trocknen... Nach der letzten Abfahrt (Stella, Tim und ich wählten hierfür - Wunder oh Wunder - erneut die Gran Risa) durfte ich erstmal unseren treuen Charlie ausbuddeln, während Stella und Tim sich aufgrund der guten Schneelage mit den Skiern auf den Weg zu unserem Apartment machten. Anschließend holte ich den Rest unserer Truppe, die aufgrund des pünktlichen Betriebsende des Verbindungslift hoch zur Talstation des Piz La Ila eine kleine Wanderung hinter sich hatten (richtig tapfer war hierbei unsere kleine Maus) ab. Zurück in der Wohnung hieß es erst mal "Auftauen" und neue Kräfte schöpfen, ehe Abendessen und eine erneute Spielerunde auf dem Programm standen. Ach ja, da wir vergessen hatten Zucker mitzunehmen respektive welchen zu kaufen, musste Bele ins benachbarten Hotel Dolomiti zum "Betteln" gehen, schließlich schmeckt Kaiserschmarrn ohne Zucker nicht wirklich. War aber kein Problem; bewaffnet mit etlichen Zuckertütchen (die, die es immer zum Kaffee oder Tee gibt) kam sie zurück...






Der Donnerstag begrüßte uns mit herrlichem Sonnenschein und rund dreißig Zentimeter Neuschnee; da viel das frühe Aufstehen wahrlich nicht schwer. Nach dem Frühstück wurden noch schnell unsere sieben Sachen auf die beiden Autos aufgeteilt (leider endete unser Kurzurlaub schon heute, da ich am Freitag wieder in der Arbeit sein musste - es wäre sooo schön gewesen, hätten wir auch noch die restlichen Ferientage nutzen können), und ab ging es in Richtung Lift... Bei besten Bedingungen zog es uns in Richtung Covara, hatten wir doch die Vallon Abfahrt als Ziel auserkoren. Zwar war es im oberen Bereich des Sesselliftes ziemlich windig, dafür warteten beste Aussicht und eine herrliche schwarze Piste auf uns... Nachdem wir diese ausgiebig genossen hatten, pendelten wir langsam aber sicher wieder in Richtung Piz Sorega (wo ein Teil unserer Truppe auch heute eine - wenn auch deutlich kürzerer - Pause einlegte)/Piz La Ila. Da wir keine Lust auf Abfahrtsstau in Alta Badia respektive im Pustertal hatten und zudem den herrlichen (letzten) Skitag bis zur letzten Sekunde austesten wollten, wurde es auch diesmal wieder mehr als eng, um ein letztes Mal auf den Piz La Ila und die Gran Risa zu kommen. Geschafft haben wir es aber auch diesmal! Während der letzten Abfahrt färbten sich die Wände des Heiligkreuzkofels und der La Varella herrlich rot... wow, was für ein Anblick. Mit der Gewissheit, allein davon eine Zeit zehren zu können, viel mir der Abschied von den "bleichen Bergen" nicht all zu schwer. Während wir im Radio noch von Stau im Pustertal hörten, war bei unserer Ankunft in Sankt Lorenzen hiervon glücklicherweise nichts mehr zu sehen, so dass wir für die Heimreise, trotz einen Stopps in Innsbruck, nur knapp über vier Stunden benötigten. 
Hoffen wir, dass wir im nächsten Winter wieder (unbeschwert) in die Dolomiten zum Skifahren kommen, dann ein paar Tage länger und mit der Sellaronda











Samstag, 8. Mai 2021

Rabenkopf 8. Mai 2021

Rabenkopf? Noch nie gehört... Nobbers Kollegin hatte uns die Tour auf den, zwischen Benediktenwand und Jochberg gelegenen "Grasbuckl" wärmstens empfohlen; hier sollte auch Schnee kein Thema mehr sein. Abfahrt diesmal um fünf; puh, das war ich nach dem langen Winter nicht mehr gewohnt. Na ja, dafür musste ich auch diesmal nicht fahren...
Bitterkalt war es, als wir uns um zwanzig nach sechs vom Parkplatz in Jachenau auf den rund siebeneinhalb Kilometer langen Aufstieg zum Rabenkopf machten. Zuerst geht es entlang der Großen Laine durch einen dichten Bergwald, ehe es nach einer halben Stunde langsam lichter wird. Bei der Mündung der Rappinlaine in die Große Laine überqueren wir selbige über eine Holzbrücke und schon sind wir in der Rappinschlucht. Hier gewinnen wir rasch an Höhe, und so verschwindet der Bachlauf erst einmal in der Tiefe. Im oberen Teil der Schlucht - inzwischen ist der Weg doch recht luftig - werden wir Zeugen, wie auf der gegenüberliegenden Seite ein paar Gamsen "Fangamandl spuin"... einmalig! Am Ende der Schlucht sehen wir, wie sich der Bach über kleinere Wasserfälle und Gumpen (im Sommer wäre ich da für ein Bad zu gewinnen) in die Tiefe stürzt. Weiter geht es durch einen bewaldeten Hang hinauf zur Staffelalm, wo wir uns urplötzlich dem "zurückgekehrten" Winter (vor einer Woche soll es am Rabenkopf bis auf ein paar Ausnahmen schneefrei gewesen sein) gegenüber sehen. Da der hier liegende Schnee aber weder mehr als fünf Zentimeter misst, noch rutschig ist, bewältigen wir auch die letzte halbe Stunde des Aufstiegs ohne (größere) Probleme; jedoch bei inzwischen strahlendem Sonnenschein... Der Gipfel mit seinem mächtigen Holzkreuz beschert uns herrliche Nahblicke auf die Benidiktenwand, auf den Roß- und Buchstein, den Schafreuter und den Jochberg. Dahinter präsentieren sich das Karwendel, das Wetterstein- und das Ammergebirge. Fein ist aber auch der Blick auf die unter uns liegenden Seen (Kochel- und Staffelsee). Den Abstieg bestreiten wir - selbstverständlich erst nach einer kleinen Stärkung - entgegen der vorherigen Planung wieder durch die Rappinschlucht, da uns diese doch nachhaltig beeindruckt hat, der Alternativweg wohl keine größeren Highlights zu bieten hat...



 














Seebergkopf 14. März 2026

Da der Freitag aus diversen Gründen als (wöchentlicher) Bergtag nicht in Frage gekommen war, hatte ich das Thema Berge für dieses Wochenende...