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Sonntag, 19. Oktober 2025

Wien Oktober 2025

Da der Tag der Deutschen Einheit in diesem Jahr auf einen Freitag fiel, bot sich ein verlängertes Wochenende in Wien nahezu an. Und so starteten wir am Donnerstagnachmittag in Richtung Österreichischer Hauptstadt. Aufgrund etlicher Staus ging es letztendlich schon auf zehn zu, ehe wir bei Roberto, der uns für drei Nächte in seiner Wohnung Unterschlupf gewährte (Vielen Dank!), im 14. Bezirk ankommen sollten. Den Abend ließen wir mit unserem Gastgeber in geselliger Runde ausklingen...
Am Freitag machten wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück gegen elf auf den Weg in die Innenstadt; Naschmarkt, Kärtner Straße (inklusive Besuch der Sky Bar im Steffl), Stephansplatz und Prater (schließlich sollten Ida und ihre Freundin Lia auch auf ihre Kosten kommen 😉) lauteten die Stationen des Tages. Am Prater sollten wir Dank radio FM4 zu ein paar kostenlosen Fahrten im Rahmen von FM4 Unlimited kommen - feine Geschichte! Abends wurde dann  noch "zu Hause" gekocht und gegessen.











Am Samstag war neben "Shopping" (einmal die Mariahilfer Straße entlang, danach weiter zum Naschmarkt) Kultur angesagt; als Ziel hatten wir das Naturhistorische Museum (das aus den kaiserlichen Sammlungen des 18. Jahrhunderts hervorgegangen ist, und in seiner über 270jährigen Geschichte rund 30 Millionen Sammlungsobjekte zusammengetragen wurden - auf zwei Stockwerke aufgeteilt findet man Sammlungen aus der Anthropologie, der Botanik, der Mineralogie & Petrographie, der Geologie & Paläontologie, der Prähistorie, der Zoologie, sowie das Archiv für Wissenschaftsgeschichte; aber auch das Gebäude selbst ist ein wahres Kunstwerk - der Eintrittspreis für Erwachsene beträgt 18,00 Euro, Kinder und Jugendlich bis Vollendung des achtzehnten Lebensjahr erhalten kostenlosen Zutritt) auserkoren. Einen Besuch kann ich jedem wärmstens empfehlen! Einziger Wermutstropfen war die hohe Besucherzahl nach 18 Uhr (hier schließt das Museum in der Regel seine Pforten; lediglich am Mittwoch ist es bis 20 Uhr geöffnet), da aufgrund der "Langen Nacht der Museen" (diese ist einmal im Jahr, jeweils von 18 Uhr bis Mitternacht) die Hölle los war. Im Anschluss an den Museumsbesuch ging es weiter zum Centimeter am Spittelberg, wo wir wirklich lecker speisten.


















Am Sonntag war dann nach dem Frühstück "Heimreise" angesagt; war zwar ursprünglich nicht so geplant, aber manchmal muss man sein Pläne halt über Borde werfen...

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Zwei Wochen später sollte es erneut nach Wien gehen, um unsere "Geheimmission" weiter voran zu treiben. Nach einem überaus unterhaltsamen Abend bei Familie Tiefenbacher, stand am späten Samstagvormittag der (noch geheime) Grund unseres Besuches auf dem Programm. Nachdem wir diesen mit einem durchaus guten Gefühl "gemeistert" hatten, stand einem gemütlichen Bummel durch Wien nichts mehr im Wege... Vom Naschmarkt, wo wir uns in der La Bottega del Gusto einen kleinen Snack (klein ist gut; nach dem echt leckeren Antipasti Teller waren wir drei pappsatt) gönnten, ging es über den Stephansplatz weiter zum Donaukanal (ich wollte mal schauen, was sich in punkto Graffiti in den letzten Monaten so getan hat), wo wir in der Spelunke den nächsten Stopp einlegten. Mit der First American Bar und dem Papas am Naschmarkt sollten noch zwei weitere (altbekannte und liebgewonnene) folgen, ehe wir uns langsam auf den Weg zurück in die "Casa Tiefenbacher" machten.
















Am Sonntag wurden wir dann von unseren Gastgebern noch mit Frühstück und Mittagessen verwöhnt (auch an dieser Stelle noch einmal vielen Dank!), ehe es langsam aber sicher Zeit wurde, den Weg in Richtung Hebertshausen anzutreten; nicht aber ohne noch einen kurzen Zwischenstopp am "Objekt der Begierde" einzulegen.

Montag, 9. Dezember 2024

Wien Dezember 2024

Zur Abwechslung sollte es diesmal mit Freunden aus Hebertshausen und deren zwei Kindern nach Wien gehen; da hatten wir wohl lange genüg von der lebenswertesten Stadt der Welt geschwärmt. Und gerade in der Weihnachtszeit strahlt Wien mit seinen unzähligen Weihnachtsmärkten einen ganz besonderen Charme aus. Da Beles Charly bekanntlich ein Siebensitzer ist, war die gemeinsame Anreise in einem Auto möglich. Starten sollten wir gegen halb drei, mussten wir doch warten, bis die Kinder aus der Schule zu Hause waren. Leider sollte sich die Fahrt aufgrund der des überdurchschnittlich hohen Verkehrsaufkommens etwas in die Länge ziehen, so dass wir unser Ziel, die Nadland Apartments in der Wehlistraße (rund zweihundert Meter von der U-Bahn Haltestelle Handeslkai entfernt), erst gegen halb neun erreicht hatten. Leider zeigte sich das Wetter auch nicht von seiner besten Seite; starker Wind und Nieselregen, nicht gerade einladend! Zum Glück kündigte der Wetterbericht insbesondere für den Samstag richtig gutes Wetter an. Nachdem wir unsere Sachen im Apartment verstaut hatten, machten wir uns trotz der widrigen Witterungsverhältnisse auf den Weg in die Stadt, sollten aber letztendlich nicht über den Westbahnhof, wo wir uns beim WEST-Kebab eine Kleinigkeit zum Abendessen und beim Billa noch was zum Trinken und Knabbern holten, hinauskommen. Schade, denn eigentlich hätte ich schon noch Lust gehabt, ein wenig um die Häuser zu ziehen... Sei's drum, wir hatten auch so (in unserer Unterkunft, wo wir Erwachsenen noch bis weit nach Mitternacht in geselliger Runde zusammensaßen) unseren Spaß.
Für mich hieß es am Samstagmorgen früh aufstehen, hatte ich mich doch mit Wolfgang in Hütteldorf verabredet, um uns mal wieder ausgiebig über Gott und die Welt auszutauschen. Zudem sollten noch ein paar Hefte und Bücher den Besitzer wechseln. An dieser Stelle vielen Dank für das überaus gute und informative Gespräch; die Kaffeemaschine sollte das nächste Mal aber bitte wieder einsatzbereit sein... 😉 Um kurz nach zehn machte ich mich dann mit der S-Bahn wieder auf den Weg in Richtung Leopoldstadt; bei meiner Rückkehr war der Rest der Truppe gerade dabei sich "stadtfertig" zu machen. Gutes Timing! Unser erstes Ziel war, wie hätte es auch anders sein können, der Wiener Naschmarkt (mit gut zwei Hektar der größte innerstädtische Markt der Stadt, gelegen zwischen der Linken und der Rechten Wienzeile auf dem hier eingewölbten Wienfluss; zentrumsseitig beginnt der Naschmarkt beim Getreidemakrt und reicht nach Westen bis zur U-Bahn-Station Kettenbrückengasse); für uns definitiv ein fixer Anlaufpunkt eines jeden Wienaufenthalts. Unseren "Mitstreiter" konnten wir schnell näherbringen, warum das so ist. Nachdem wir eine Runde vorbei an den Markständen gedreht hatten (natürlich nicht ohne hier und da eine Kleinigkeit zu probieren/kaufen), machten wir es uns in respektive vor Käseland's Wein Eck auf ein oder zwei Gläschen Wein nieder. Später zogen wir weiter in Richtung Stephansdom (die Kärntner Straße stadteinwärts vorbei am Hotel Sacher); auf der Dachterrasse der Steffel Sky Bar wurde selbstredend ein Zwischenstopp eingelegt (die Aussicht von da oben darf gerade bei gutem Wetter einfach nicht fehlen!). Vom Stephansdom aus ging es dann via Graben, Kohlmarkt, Schauflergasse und Ballhausplatz weiter zum Rathausplatz, um dem dortigen Weihnachtsmarkt einen Besuch abzustatten (in der Folge hatten wir noch einen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt am Spittelberg geplant), aber irgendwie schienen die vielen Besucher unsere Begleiter ein wenig abzuschrecken; zudem wünschten sich die Kinder eine Pause im Warmen, weshalb wir (schweren Herzens) den Rückweg zu unserer Unterkunft antraten. Während sich die Kinder von den "Strapazen" erholten, nutzten wir die Zeit, um uns ausgiebig mit den unterwegs erstandenen Weinen auseinanderzusetzen... Zum Abendessen zog es uns dann einmal mehr zu Papas am Naschmarkt; auch diesmal sollten wir den Laden glücklich und zufrieden verlassen. Während sich die Kinder alsbald wieder in Richtung Apartment verabschiedeten, zogen Bele, Sabine, Andi und ich weiter in Beles Lieblingsbar; bis dato wusste ich nicht, dass man dort auch Medizin bekommt... 😅 Aber man lernt scheinbar nie aus! Einige Cocktails (und einen Absacker auf Kosten des Hauses) später, zogen wir weiter ins Bermuda Dreieck, wo wir schlussendlich in der Kaktus Bar landen sollten. Alles in allem ein überaus gelungener Abend, der erst weit nach Mitternacht enden sollte...





















Am Sonntagmorgen sollte zumindest uns Erwachsenen das Aufstehen etwas schwerer Fallen als gewöhnlich; tja, die Nachwehen des Vorabends waren deutlich spürbar... 😂 Dank Kaffee und Dusche sollten die Lebensgeister aber alsbald zurückkehren, und so machten wir uns nach dem Auschecken (unser Hab und Gut wurde auf dem Weg zur U-Bahn noch schnell im Charly verstaut) auf den Weg in Richtung Schloss Schönbrunn, auf dessen Vorplatz sich ein durchaus sehenswerter (wenn auch nicht gerade günstiger) Weihnachtsmarkt befindet. Dieser wurde seit unserem letzten Besuch übrigens deutlich erweitert. Eigentlich wollten wir (frisch gestärkt) anschließend weiter zum Weihnachtsmarkt am Karlsplatz (die Berichte im World Wide Web hatten sich durchaus vielversprechend angehört), aber Teile unserer Reisegruppe machten sich für eine vorzeitige Abreise stark; und so ging es doch direkt von Schönbrunn zurück zum Handelskai und wenig später weiter in Richtung Heimat. Wir Forjans hätten auch diesen (eh schon kurzen) Besuch in Wien gerne so gut/lange wie möglich ausgekostet, aber man muss halt manchmal auch "Abstriche" in Kauf nehmen, gerade dann, wenn man mit Freunden unterwegs ist...






Seebergkopf 14. März 2026

Da der Freitag aus diversen Gründen als (wöchentlicher) Bergtag nicht in Frage gekommen war, hatte ich das Thema Berge für dieses Wochenende...