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Sonntag, 18. Februar 2024

Snow Space Salzburg Fasching 2024

Die Idee, dass es in den Faschingsferien zum Skifahren gehen sollte, reifte bereits im Herbst; ebenso der Plan, dass dies in etwas größerer Runde stattfinden sollte. So suchte Bele parallel sowohl Unterkünfte als auch potentielle Mitfahrer. Nach einigem Hin und Her hatten wir mit dem oberhalb von Werfen gelegenen Riesgut (rund zwanzig Kilometer von Alpendorf und dreißig Kilometer von Flachau entfernt) eine preislich vernünftige Bleibe gefunden, mit unseren großen Kindern (gerade Hannah und Stella unter einen Hut zu bekommen, gestaltete sich alles andere als einfach), sowie Tims Eltern und seiner Schwester Nele (die drei sollten die erste Wochenhälfte mit uns verbringen; für die restlichen Tage sollte es leider mit weiterer Gesellschaft aus unterschiedlichen Gründen nicht klappen) hatten wir unsere Truppe letztendlich zusammen.

Samstag, 10. Februar 2024
Während sich Sonja, Carsten und Nele (die sich am Freitagabend bei uns eingefunden hatten; die rund achthundert Kilometer von Schiefbahn nach Werfen in einem Satz durchzufahren, wäre für ihren Plan, bereits am Samstag auf den "Brettern" zu stehen, bestimmt nicht förderlich gewesen, und wir haben ja schließlich genug Platz für Gäste) bereits in aller Herrgottsfrüh auf den Weg machten, starteten wir erst am frühen Nachmittag (schließlich mussten noch ein paar Besorgungen getätigt werden; Skifahren wollten wir sowieso erst ab Sonntag). Die Baustelle auf der Tauern Autobahn zwischen Golling und Werfen bescherte uns rund zwanzig Kilometer Stau und einen Zeitverlust von etwas mehr als zweieinhalb Stunden. Von einer Umfahrung der Tunnelbaustelle über die B159 kann ich nur abraten, da die Polizei hier inzwischen vermehrt kontrolliert (zudem werden die Abfahrten bei Staubildung von der ASFINAG für den Fernverkehr mehr oder weniger gesperrt). Die letzten drei Kilometer von Werfen hinauf zum Riesgut (nachdem mir Anfang 2025 aufgefallen ist, dass der alte Link nicht mehr funktioniert, musste ich auf der Suche nach einem neuen feststellen, dass sich beim Riesgut einiges getan hat - eine Sauna gab es bei unserem Besuch eben so wenig wie den angrenzenden Wirlpool) haben es durchaus in sich; wir waren froh, dass die Schneeverhältnisse (zumindest im Tal) recht bescheiden waren, ansonsten braucht man hier wohl des Öfteren Schneeketten (auf ein tägliches Schneeketten auf- und abziehen hätte ich nicht wirklich Lust gehabt - einen Punkt den wir bei der künftigen Wahl der Unterkunft nicht aus dem Auge lassen sollten). Pünktlich zum Beginn des Topspiel der Bundesliga zwischen Leverkusen und Bayern (lief nebenbei auf Tims Notebook) hatten wir unser Domizil für die kommende Woche endlich erreicht. Schnell auspacken, Essen war machen, und schon konnte in Urlaubsmodus umgeschaltet werden...

Sonntag, 11. Februar 2024
Ziemlich durchwachsen zeigte sich das Wetter am Sonntagmorgen; während es bei uns in Werfen leicht regnete, erwartete uns in der Snow Space Salzburg (zumindest in höheren Gefilden) ordentlich Schnee. Nicht unbedingt der beste Start... Für das 6-Tagesticket zahlt man als Erwachsener 373,50 Euro, für Ida (Kinder bis 16 Jahre) 187,00 Euro; Skifahren ist auf jeden Fall kein günstiges Unterfangen, aber das dürfte inzwischen bekannt sein. Nachdem wir uns ein paar Stunden durchs Schneetreiben "gequält" hatten (Sicht mehr als mies, dafür zumindest oben geile Pistenverhältnisse), zog es gegen halb eins auch die letzten Mohikaner zum Aufwärmen ins Wagreiner Haus, in dem man wohl nicht nur gut Essen, sondern auch (soweit ich das mittels Recherche im Internet beurteilen kann) schön Wohnen kann. Nachmittags sollte der Schneefall dann ein wenig nachlassen, und so konnten wir alle (gerade für Brillenträger ist Schneefall alles andere als lustig) noch ein paar mehr oder weniger entspannte Abfahrten genießen konnten. Zum Abschluss unseres ersten (ein Teil hatte ja - wie bereits erwähnt - schon einen Tag Vorsprung) Skitages kehrten wir noch auf ein Getränk in der Aprésskibar Fliegenpilz neben der Talstation des Achterjet in Flachau ein, ehe es wieder in Richtung Werfen ging. Zurück im Riesgut wurde wahlweise gechillt oder noch ein bisschen Aprésski betrieben (Gerüchten zufolge soll das Lied "heute fährt die 18 bis nach Istanbul" nicht bei allen Mitstreitern gut angekommen zu sein 😉), ehe gemeinsam gekocht wurde. Den Abend ließen wir dann wieder in gemütlicher Runde ausklingen.








Montag, 12. Februar 2024
Der Montagmorgen bescherte uns die ersten Sonnenstrahlen des Urlaubs, und so scharrte der Eine oder Andere schon beim Frühstück ordentlich mit den Hufen... 😊 Pünktlich zur Crunchtime standen wir dann in Alpendorf vor der 6-er Gondelbahn; es schien so, als hätten heute alle Bock so schnell wie möglich auf die Piste zu kommen. Spätestens nach der Obergassalmbahn entspannte sich die Lage aber deutlich, so dass ordentlich Kilometer "geschruppt" werden konnten. Um kurz nach elf musste ich mich vom Rest der Gruppe trennen, sollte Stella doch um kurz nach zwölf mit dem Zug in Sankt Johann eintreffen. Im Gegensatz zur Deutschen Bahn AG ist die Österreichische Bundesbahn überaus pünktlich, und so saßen wir um halb eins auch schon wieder in der Seilbahn. Den Rest der Truppe sollten wir drei oder vier Abfahrten später an der Strassalm wieder treffen. Hier wurde sich erst einmal bei Sonnenschein auf der Terrasse gestärkt, ehe es wieder auf die Piste gehen sollte. Getrübt wurde der ansonsten rundum gelungene Skitag durch Sonjas Knieverletzung (die sich im Nachhinein leider als ziemlich langwierig herausstellen sollte 😕) am Nachmittag. Abends gab es dann ein zweigängiges Menü; für die "NRW-Connection" war dieses Abendessen ja quasi die Henkersmahlzeit, sollte es doch am nächsten Morgen nach dem Frühstück wieder in Richtung Heimat gehen.











Dienstag, 13. Februar 2024
Während sich Hannah und Tim unmittelbar nach dem Frühstück in Richtung Alpen-dorf  verabschiedeten, ließen wir es heute etwas geruhsamer angehen (irgendjemand musste ja irgendjemand den "Heimfahrern" ein paar aufmunternde Worte mit auf den Weg geben 😉); gemeinsamer Treffpunkt war dann, wie auch schon am Vortag, die Strassalm. Da es das Wetter auch heute (nach anfänglichem Wolkenschleier) wieder ganz gut mit uns meinte, kamen wir einmal mehr auf unsere Kosten. Lediglich die Talabfahrt(en) waren ab spätestens halb zwei mehr oder weniger katastrophal (viel zu warm, alles total z'ammgeschoben - Spaß kam da nicht wirklich auf!); doof nur, dass ich der Truppe an diesem Tag mindestens eine unnötige Talabfahrt beschertet... Waren wir bis dato nur in Flachau (am ersten Skitag) und in Sankt Johann - Alpendorf unterwegs, wagten wir uns heute auch mal in Richtung Wagrain, blieben aber auf halbem Weg am Sonntagskogel hängen, wo es uns insbesondere die schwarzen Pisten angetan hatten. Abends wurde wieder gemeinsam gekocht, ehe einmal mehr die Spielkarten ausgepackt wurden.







Mittwoch, 14. Februar 2024
Während Hannah und Tim von Flachau aus starteten (Tim musste am Abend die dort am ersten Tag ausgeliehenen Skischuhe zurückgeben), ging es für uns wieder von Alpendorf aus auf die Piste. Treffen sollten wir uns in Wagrain; während wir über den vom Vortag noch bestens bekannten Sonntagskogel in Richtung Grafenberg pendelten, nutzten Hannah und Tim den G-Link (die 2013 in Betrieb genommene Seilbahn befördert bis zu 145 Personen innerhalb von knapp fünf Minuten von der einen auf die andere Seite) um das Kleinarl-Tal, das sich zwischen Grießenkareck und Grafenberg erstreckt, zu überqueren. In den folgenden Stunden wurden nicht nur alle möglichen Pisten am Grafenberg, Sonntagskogel und Hirschkogel abgegrast (zum Glück musste man das nicht wörtlich nehmen, waren die Pistenverhältnisse bis auf die Talabfahrt nach Wagrain - wie auch die allabendliche nach Alpendorf - durchwegs gut), sondern auch gemeinsam auf der Gernkogelalm zu Mittag eingekehrt. So wirklich überzeugen konnte uns das hier gebotene jedoch weder geschmacklich noch von der Größe. Um kurz nach drei trennten sich unsere Wege dann am G-Link wieder, musste doch jede Gruppe schauen, rechtzeitig wieder in Richtung Heimat zu kommen. Abends wurde diesmal nicht gezockt, da im Fernsehen die Champions League Partie zwischen Lazio und Bayern übertragen wurde; ob des hier dargebotenen wäre es vielleicht doch besser gewesen, eine weitere Runde Karten zu spielen... 😅









Donnerstag, 15. Februar 2024
Heute sollte sich unsere verblieben Reisegruppe gleich zweimal verkleinern; während sich Hannah und Tim nach dem Frühstück in Richtung Heimat verabschiedeten, sollte es für Stella erst am Abend zurück nach Erlangen gehen, so blieb ihr noch ein weiterer Skitag mit uns. Da Beles Hand beziehungsweise der Daumen nach ihrem Sturz am Montag (da tat ihr erst einmal die Nase ordentlich weh; die Schmerzen an der Hand kamen dann erst später so richtig auf; wahrscheinlich auch der Tatsache geschuldet, dass hier durch den Stockeinsatz eine ständige Belastung ausgeübt wird) immer mehr schmerzte, machten wir uns heute relativ spät auf den Weg in Richtung Alpendorf. Bei herrlichem Winterwetter ließen es Bele und Ida in der Folgezeit etwas ruhiger angehen (längere Pause in der Großunterbergalm inklusive - diese können wir sowohl vom Preis-Leistungs-Verhältnis als auch von Service bedenkenlos weiterempfehlen); Stella und ich gesellten uns erst später zu den Beiden), während Stella und ich noch einmal versuchten ordentlich Kilometer zu machen; besonders angetan hatte es uns hierbei die "Kogel-Jagd", was wohl nicht zuletzt an den herrlichen Pistenbedingungen auf dieser schwarzen Piste lag. Die abschließende Talabfahrt war auch heute wieder sulzig und ab der Mittelstation der 6er-Gondelbahn eine eher unangenehme Buckelpiste; eher suboptimal für Beles Hand (die Schmerzen sollten am Abend leider schlimmer anstatt besser werden 😕). Zurück am Riesgut wurde alsbald zu Abend gegessen, schließlich sollte Stellas Zug um kurz nach acht in Werfen abfahren...













Freitag, 16. Februar 2025
Auch der letzte Skitag hatte für uns Kaiserwetter parat; und so zog es uns noch einmal quer über die Pisten von Sankt Johann-Alpendorf und Wagrain, wobei wir darauf bedacht waren, Beles Hand nicht übermäßig zu strapazieren (leichter gesagt als getan; und ich bin mir, aus eigener schmerzhafter Erfahrung sicher, dass der Spaßfaktor bei meiner Frau eher überschaubar war). So bot sich bei dem herrlichen Wetter (und nach fünf vorangegangenen Skitagen auch schon ein wenig gesättigt und/oder erschöpft) eine ausgiebige Mittagspause auf der Sonnenterrasse des Gasthof Höllenstein (auch der direkt unter der aus Wagrain hinauf zum Grafenberg führenden Gondelbahn gelegene Berggasthof konnte uns durchaus überzeugen) geradewegs an. Während meine beiden Damen heute auf die Talabfahrt verzichteten (und mit der Gondelbahn ins Tal schwebten), durfte ich mich noch einmal austoben, wobei der Spaßfaktor (wie schon des Öfteren erwähnt) mit jedem Höhenmeter kleiner werden sollte. Nachdem ich Bele und Idas an der Talstation eingesammelt hatte (wir hatten unser Auto, wie auch die letzten Tage etwas oberhalb direkt an der Piste geparkt), ging es nach Schwarzach, wo wir Beles Hand im Kardinal Schwarzenberg Klinikum anschauen lassen wollten; sicher ist sicher, zumal die Alternative die Notaufnahme im Dachauer Krankenhaus am Samstag oder Sonntag, beziehungsweise ein Besuch beim Orthopäden am Anfang der kommenden Woche gewesen wäre. Nach nicht einmal einer Dreiviertelstunde (von der Aufnahme bis zum Verlassen der Klinik) durfte "Entwarnung" vermeldet werden; nichts gebrochen oder gerissen, aber zwei Wochen Hand schonen und kühlen. Also Glück im Unglück! Den letzten Abend ließen wir dann ganz entspannt angehen; zuvor hatte ich schon mal einen Teil unserer Skisachen reisefertig machte. 











Samstag, 17. Februar 2024
Aufstehen, frühstücken, packen; so lautete der Plan für den Samstagmorgen. Klappte alles reibungslos, und um kurz nach zehn hieß es Abschied nehmen vom Riesgut. In Salzburg legten wir noch einen rund anderthalbstündigen Zwischenstopp im Designer Outlet (ganz nett, aber so richtig aus den Socken gehauen hat's mich ehrlich gesagt nicht!) ein, ehe wir uns auf die letzten hundertsiebzig Kilometer machten.

Mittwoch, 27. Dezember 2023

Haus/Schladming Weihnachten 2023

Nach der mehr als geglückten "Erstauflage" im vergangenen Jahr, sollte es natürlich auch dieses Jahr über Weihnachten zum Skifahren gehen. Bele hatte für uns eine schöne Ferienwohnung in Haus im Ennstal gefunden; definitiv eine Ecke, die wir schon länger auf dem Schirm hatten (sind wir doch das ein oder andere Mal auf dem Weg ins Burgenland durchs Ennstal gefahren - und auch die Bergretter gewähren uns regelmäßig "Einblicke" in die Dachsteinregion). Los gehen sollte es am frühen Freitagnachmittag (nachdem am Vorabend noch der "heimische" Christbaum geschmückt und das Weihnachtsessen vorgekocht wurden); wer uns aber kennt, der weiß, dass daraus nichts wurde. Letztendlich dämmerte es bereits, als wir uns endlich auf den Weg in Richtung Süden machten. Da wir nicht die Einzigen waren, die in Richtung Österreich unterwegs waren, und zudem auch noch Blockabfertigung vor der Baustelle zwischen Golling und Werfen (hier werden bis Juni 2024 einige Tunnel saniert) angesagt war (um dem Chaos wenigstens ein wenig zu umgehen, wichen wir zeitweise auf die Bundesstraße aus), erreichten wir unser Ziel erst um kurz nach neun. Nachdem wir von unserer Gastgeberin herzlich begrüßt und durch die geräumige Ferienwohnung geführt worden waren, packten wir in Windeseile unsere sieben Sachen aus, und schon saßen wir wieder im Auto; leider hatte die Pizzeria in Haus über Weihnachten geschlossen, so dass wir uns in Schladming auf die Suche nach einer Pizzeria machen mussten. Leider hatte die Küche des im Vorfeld (sprich beim Googlen im Auto) favorisierten Ristorante Amalfi (soll laut Rezensionen der beste Italiener im Ort sein), so dass wir mit dem winter.garten vorlieb nehmen mussten; hier konnte uns die Pizza im Gegensatz zum freundlichen Personal nicht wirklich "vom Sockel hau'n" (das taten schon eher die in der Region ausgerufenen Preise - ab zehn Euro aufwärts gibt es ein einfache Pizza Magherita)...


Der Samstagmorgen erwartete uns (wie vom Wetterbericht angekündigt) mit starkem Wind, Regen im Tal und Schneefall in höheren Lagen. Bereits am Vorabend hatten wir uns deshalb entschlossen, am Samstag nicht Skifahren zu gehen; im Nachhinein definitiv die beste Entscheidung. Und so starteten wir ganz gemächlich in den Tag. Nach einem ausgiebigen (späten) Frühstück machten wir uns abermals auf den Weg nach Schladming, um ein wenig durch die Stadt zu schlendern (machte bei dem Wetter aber auch nicht sonderlich viel Spaß). Da wir unsere Würfel (Skifahren ohne Würfeln geht gar nicht 😉) zu Hause vergessen hatten, musste unterwegs für Ersatz gesorgt werden; nach kurzer Beratschlagung sprang dann auch noch die "österreichische Version von Monopoly" - DKT... das kaufmännische Talent - heraus, womit für reichlich Unterhaltung (im weiteren Verlauf des Tages und auch an den kommenden Abenden) gesorgt war...





Am Heiligabend sollte es dann endlich auf die Piste gehen, und so machten wir uns (bei leider immer noch "wolkenverhangenem Himmel"; die eine oder andere Schneeflocke war auch noch dabei) nach dem Frühstück auf den Weg zur knapp anderthalb Kilometer entfernten Talstation des Skigebiet Hauser Kaibling (das wie die meisten Skigebiete der Region zum Verbund Ski amadé gehört). Im Gegensatz zu Altenmarkt/Zauchensee schließen die Lifte hier am 24.12. bereits um halb drei; die verkürzte Öffnungszeit führt jedoch zu einem günstigeren Tageskartenpreis, der auch auf unsere 3-Tages-Skipässe umgerechnet wurde (ebenfalls berücksichtigt wurde der Junior Weekend Bonus; am Wochenende fahren Kinder im Ski amadé für 24,00 Euro und Jugendliche für 36,00 Euro). Da uns ja anderthalb Stunden Skizeit "geklaut" wurden, lautete unser Motto "ordentlich Heizen", was aufgrund der fast leeren Pisten natürlich perfekt umgesetzt wurde. Ich bleibe bei meiner Aussage vom Vorjahr; Heiligabend auf der Skipiste hat definitiv was! Während Hannah, Ida und ich bis zuletzt auf den Brettern standen, verabschiedete sich Bele "bereits" um kurz nach zwei in die du & i Alm - selbstverständlich gesellten wir uns eine knappe dreiviertel Stunde später dazu... Außer uns weilte hier noch eine größere Gruppe Einheimischer, die in geselliger Runde auf Weihnachten anstießen. Lustige Truppe! 😂 Bei der an...abschließenden Talabfahrt waren wir dann wirklich ganz allein auf der Piste... Zurück in unserer Unterkunft bereiteten wir uns in aller Seelenruhe auf das Abendessen vor; wie schon im Vorjahr gab es Rindsrouladen, Blaukraut und Knödel... tja, never stop a running system! Anschließend schlenderten wir noch ein wenig durch Haus (unter anderem statteten wir der Pfarrkirche und der angrenzenden Krypta einen Besuch ab), schließlich wollten wir dem Christkind ja die Möglichkeit geben, in Ruhe die Geschenke für die Kinder unter den Baum zu legen... 😊















Als wir am nächsten Morgen an der Talstation der Tauern-Seilbahn (diese lag keine vierhundert Meter von unserer Wohnung entfernt) ankamen, ereilte uns die (unheilvolle) Nachricht, dass die Skipisten am Hauser Kaibling wegen Vereisung bis auf weiteres gesperrt wären. Und so mussten wir unsere Skisachen wieder in den Charly einpacken und die knapp sieben Kilometer bis zur Talstation der Planaibahn in Schladming zurücklegen... Letztendlich machten wir aus der Not eine Tugend und entschieden uns, die Skischaukel Planai-Hochwurzen auf Herz und Nieren zu testen. Das Ergebnis fiel (leider nur) befriedigend aus; ein paar ganz nette Pisten, aber irgendwie fehlte mir die richtige Mischung... (ne) schwarze Piste(n) sucht man hier übrigens vergebens! Da wir vor der "Mittagspause" unbedingt zurück auf die Planai (auch Schladminger Kaibling genannt) wollten, wurde es letztendlich viertel nach drei, bis wir mit der erst wenige Wochen zuvor eröffneten da SEPP Hütte eine (in unseren Augen) geeignete (ausschlaggebend war die sonnige Lage) Location fanden. Eine überaus gute Wahl wurde ich sagen, konnten uns doch sowohl das Ambiente (hier wird mit einem ansprechenden Mix aus "ursprünglichem Hütteninventar" und modernem Design gespielt) als auch unser Essen (Alm Kasnock'n, pikante Gulaschsuppe vom Hochlandrind und Kinder Wienerschnitzel) durchwegs begeistern; ein Einkehrschwung im da SEPP können wir also bedenkenlos weiterempfehlen! Da wir auch heute wieder bis zuletzt auf der Piste waren, kamen wir (vor und während der letzten Abfahrt) in den Genuss des heute herrlichen Alpenglühen... Zurück in Haus wurde 'ne Runde gechillt, ehe wir uns in aller Ruhe ums Abendessen kümmerten. Den letzten Abend ließen wir dann mit der einen oder anderen Runde Kniffel ausklingen...

















Am Dienstag hieß es dann auch schon wieder packen (krass, wie schnell die Zeit vergeht!); nachdem wir unsere sieben Sachen gepackt und im Charly verstaut hatten, machten wir uns ein letztes Mal auf den Weg zur Piste; nach den Wetterkapriolen am Vortag, war heute am Hauser Kaibling wieder alles geöffnet. Und so ließen wir es noch einmal richtig krachen.. 😉 Nachdem es uns bis zum frühen Nachmittag noch einmal auf die Planai verschlagen hatten, sollten die letzten Skistunden am Hauser Kaibling verbracht werden; Mittagspause in der "du & i Alm" inklusive. Das vegane Gulasch, dass unsere Aufmerksamkeit am Heiligabend auf sich gezogen hatte, entpuppte sich als überaus unspektakulär (und zudem als sehr überschaubar). Da waren Hannahs Kasnocken definitiv die bessere Wahl. Richtig geärgert hab ich mich jedoch über die 30 Cent, die für Idas Extra-Ketchup verlangt wurden; sollte bei den eh schon saftigen Hüttenpreisen inklusive sein. An dieser Stelle sei erwähnt, dass am Vortag beim "da SEPP" Ketchup und Mayo nicht extra berechnet wurden. Da uns aufgrund des "verregneten Samstag" ein Skitag fehlte, wurde auch heute wieder bis Ultimo gefahren (am letzten, für uns unabdingbaren Lift hatten wir Zeitpolster von drei Minuten bis zur offiziell letzten Bergfahrt 😅). Zurück im Tal wurden noch schnell die Skipässe zurückgegeben, sowie die Skiausrüstung eingepackt und schon waren wir auf dem (diesmal staufreien) Heimweg. Nächstes Jahr an Weihnachten kommen wir übrigens wieder! 😊










Seebergkopf 14. März 2026

Da der Freitag aus diversen Gründen als (wöchentlicher) Bergtag nicht in Frage gekommen war, hatte ich das Thema Berge für dieses Wochenende...