Montag, 16. März 2026

Seebergkopf 14. März 2026

Da der Freitag aus diversen Gründen als (wöchentlicher) Bergtag nicht in Frage gekommen war, hatte ich das Thema Berge für dieses Wochenende eigentlich schon ad acta gelegt. Als ich aber am Samstagmorgen ohne Wecker bereits um kurz nach fünf wach wurde, entschied ich mich (nachdem ich mich noch zwanzig Minuten hin und her gewälzt hatte) spontan für einen Kurztripp ins Mangfallgebirge; den Seebergkopf hatte ich bereits vor einigen Wochen als "schnellen Berg" auf meine Liste aufgenommen, so dass ich "nur" schnell die Schweine versorgen und meine sieben Sachen packen musste. Um halb sieben startete ich letztendlich in Richtung Bayrischzell.
Wer sich die fünf Euro Tagesgebühr für den Seebergparkplatz sparen will, kann zwischen sechs Uhr morgens und acht Uhr abends auch in der gegenüberliegenden Straße parken, Von hier aus startete ich flotten Schrittes in Richtung Seebergkopf. Vorbei am Parkplatz und dem angrenzenten Minigolfplatz führte mich mein Weg durch bewaldete Berghänge in Serpentinen aufwärts; die Steigung hält sich hierbei meist im Rahmen - gut fürs Tempo... 😉 Nach etwa zweieinhalb Kilometern lichtete sich der Wald zusehend, und ermöglichte mir erste Blicke auf den kleinen und großen Traiten, sowie das Ursprungstal. Spätestens mit erreichen der Almwiesen rund um die Neuhütte (hier heißt es halbrechts in Richtung Seebergkopf abbiegen, gerade aus geht es weiter auf dem Bayrischzeller Höhenweg) bot sich mir ein erster Blick in Richtung Hinteres Sonnwendjoch, Rotwand und der aus dieser Perspektive pyramidenartigen Erscheinung des Dürrmiesing. Zwanzig Minuten später passiere ich die Seebergalm, ehe es nach der Querung eines weiteren Grashang auf den letzten Metern durch licht bewaldetes Gelände noch einmal etwas steiler wurde. Am Rücken des Seebergkopf wird das Gelände deutlich flacher; nachdem ich das einzige sich noch auf dem Weg befindliche "Schneefeld" passiert hatte (zuvor gab es ein paar vereiste Stücke auf dem Pfad, die aber gut umgangen werden konnten), stand ich auch schon vor dem großen Holzkreuz. Vom Gipfel (1.538 Metzweier) schweifte der Blick vom Breitenstein und Wendelstein über Bayrischzell und dsas Sudelfeld zum Traithen. Im Süden zeigten sich das Hintere Sonnwendjoch und dei prominenten Vertreter der Bergwelt rund um den Spitzingsee, wie die Rotwand, der Miesing, die Ruchenköpfe, die Aiplspitz und die Brecherspitze. Rund zwanzig Minuten sollte ich hier oben in absoluter Ruhe (es hat schon was, den Gipfel ganz für sich allein zu haben) die Aussicht genießen und die Seele baumeln lassen, ehe ich mich langsam aber sicher wieder auf den Weg ins Tal machte. Hierbei ließ ich es ordentlich krachen, so dass für die knapp sechs Kilometer keine fünfzig Minuten benötigte. Hatte ich bei der Anreise noch die Route über den Schliersee gewählt, so ging es diesmal via Fischbachau in Richtung Heimat, wollte ich doch im Cafe Winkelstüberl noch ein paar Stücke Kuchen mitnehmen. 
































Seebergkopf 14. März 2026

Da der Freitag aus diversen Gründen als (wöchentlicher) Bergtag nicht in Frage gekommen war, hatte ich das Thema Berge für dieses Wochenende...