Nach einer wirklich harten Arbeitswoche in Wien freute ich mich riesig über ein paar erholsame Tage in Südtirol; einziger Wehmutstropfen war die Tatsache, dass ich mich mit Bele quasi auf unserer Baustelle "abklatschte" (genaugenommen sollten wir uns für sagenhafte fünfzehn Minuten in Böheimkichen treffen). Schon komisch (und natürlich auch schade), dass wir zum ersten Mal an Ostern nicht gemeinsam in Südtirol unterwegs waren...
Obwohl wir nach der überraschenden Absage für 2024 und 2025 in unserer "Stammunterkunft" (alternativ ging es in den zwei Jahren nach Nordafrika; sowohl Marrakesch als auch Monastir konnten uns jeweils begeistern) bereits im Dezember 2023 für dieses Jahr eine schriftliche Bestätigung für diese Jahr bekommen hatten, sollten wir im April 2025 eine erneute Absage erhalten; in Anbetracht der Tatsache, dass wir seit 2014 (mit Ausnahme der pandemiebedingten Lockdowns 2020 und 2021) immer über Ostern zu Gast auf dem Mairhof waren, empfanden wir die erneute Absage wie einen Schlag ins Gesicht.
Da wir wegen unseres Projekts in Wien erst relativ spät mit der Urlaubsplanung für Ostern begonnen hatten, war die Auswahl der möglichen Unterkünfte rund um Bozen (den Suchradius legte ich von Meran bis Kaltern, wobei ich unbedingt eine Unterkunft mit Südtirol Guest Pass haben wollte, da ich diesen gerade rund um Bozen mittlerweile als unabdingbar sehe) erwartungsgemäß dünn gesät. Letztendlich sollten wir mit dem Haus Pobitzer in Kaltern (hatte Bele lustigerweise bereits im vergangenen Jahr bei der Suche nach einer Ferienwohnung für Pfingsten in die engere Auswahl genommen) eine wirklich schöne Unterkunft in der Kalterer Fraktion Sankt Nikolaus finden. Und so ging es (wie eingangs bereits erwähnt) mit einem lachenden und einem weinenden Auge am frühen Samstagnachmittag (mal wieder einige Stunden später als geplant) los in Richtung Süden. Da der Eurospin am Brenner schon ziemlich "leergeräumt" war, startete ich nach Bezug unserer wirklich schönen Ferienwohnung nochmals eine kleine Einkaufsrunde; im zweiten Anlauf sollte es dann auch mit dem Burrata, den wir uns als Vorspeise (mit Tomaten und Pesto) fürs Abendessen eingebildet hatten, klappen. Nach einem wirklich leckeren Abendessen, das wir gemeinsam "auf die Beine gestellt" hatten, ließen wir unseren ersten Abend in Ruhe ausklingen.
Obwohl wir nach der überraschenden Absage für 2024 und 2025 in unserer "Stammunterkunft" (alternativ ging es in den zwei Jahren nach Nordafrika; sowohl Marrakesch als auch Monastir konnten uns jeweils begeistern) bereits im Dezember 2023 für dieses Jahr eine schriftliche Bestätigung für diese Jahr bekommen hatten, sollten wir im April 2025 eine erneute Absage erhalten; in Anbetracht der Tatsache, dass wir seit 2014 (mit Ausnahme der pandemiebedingten Lockdowns 2020 und 2021) immer über Ostern zu Gast auf dem Mairhof waren, empfanden wir die erneute Absage wie einen Schlag ins Gesicht.
Da wir wegen unseres Projekts in Wien erst relativ spät mit der Urlaubsplanung für Ostern begonnen hatten, war die Auswahl der möglichen Unterkünfte rund um Bozen (den Suchradius legte ich von Meran bis Kaltern, wobei ich unbedingt eine Unterkunft mit Südtirol Guest Pass haben wollte, da ich diesen gerade rund um Bozen mittlerweile als unabdingbar sehe) erwartungsgemäß dünn gesät. Letztendlich sollten wir mit dem Haus Pobitzer in Kaltern (hatte Bele lustigerweise bereits im vergangenen Jahr bei der Suche nach einer Ferienwohnung für Pfingsten in die engere Auswahl genommen) eine wirklich schöne Unterkunft in der Kalterer Fraktion Sankt Nikolaus finden. Und so ging es (wie eingangs bereits erwähnt) mit einem lachenden und einem weinenden Auge am frühen Samstagnachmittag (mal wieder einige Stunden später als geplant) los in Richtung Süden. Da der Eurospin am Brenner schon ziemlich "leergeräumt" war, startete ich nach Bezug unserer wirklich schönen Ferienwohnung nochmals eine kleine Einkaufsrunde; im zweiten Anlauf sollte es dann auch mit dem Burrata, den wir uns als Vorspeise (mit Tomaten und Pesto) fürs Abendessen eingebildet hatten, klappen. Nach einem wirklich leckeren Abendessen, das wir gemeinsam "auf die Beine gestellt" hatten, ließen wir unseren ersten Abend in Ruhe ausklingen.
Am Ostersonntag hieß es für mich früh aufstehen, hatte ich mich doch als Hilfsarbeiter beim Osterhasen beworben... 😉 Nach getaner Arbeit stand dann ein erster lockerer Morgenlauf auf dem Programm; da mir die vergangene Woche noch ordentlich in den Knochen steckte, ließ ich es locker angehen. Letztendlich standen etwas mehr als sieben Kilometer, die ich größtenteils auf dem Kalterer Höhenweg abgespult hatte, zu Buche. Zurück in unserer Unterkunft blieb noch genug Zeit das Osterfrühstück auf der kleinen aber feinen Terrasse (mit Blick auf Kaltern, den Kalterer See, Weißhorn und Schwarzhorn, sowie die Trentiner Dolomiten) herzurichten und unter die erfrischende Dusche zu springen, ehe Ida endlich aus dem Reich der Träume erwachte. Nach ausgiebigem Frühstück und erfolgreicher Eiersuche machten wir uns in aller Ruhe auf den Weg in Richtung Eppan. Widererwartend waren auf dem Parkplatz unterhalb von Burg Hocheppan noch einige Plätze frei, so dass uns ein paar zusätzliche Meter von Missian (wäre meine Parkalternative gewesen) aus erspart blieben. Keine halbe Stunde sollten wir für den Aufstieg nach Hocheppan benötigen. Die Wartezeit auf einen Tisch in der Burgschenke "verkürzten" wir mit einem Besuch des Gartens unterhalb der Kapelle; von hier aus hat man eine herrliche Aussicht über Eppan und die an das Etschtal angrenzenden Berge, sowie den oberhalb der Burg thronenden Mendelkamm. Unsere inzwischen wieder hungrigen Mägen verwöhnten wir in der Folgezeit mit zwei Spinatknödeln und einem Apfelstrudel. Nach knapp zweistündiger Pause sollte es dann weiter zur Schlossruine Boymont gehen; wobei Ida das erste Stück durch die Schlucht als "richtigen Abenteuerweg" bezeichnete... 😊 Da Schloss Boymont noch geschlossen hatte, wurde es nichts mit einem Besuch des Burgturms. Dennoch machten wir es uns für ein paar Minuten auf der Wiese neben den um 1.220 nach Christus erbauten Mauern bequem, ehe wir uns langsam aber sicher wieder auf den Weg machten. Dieser führte uns vorbei an Schloss Korb zurück zum Parkplatz. Da es noch zu früh war, um schon wieder in Richtung "Niklas" (so nennen die Einheimischen ihren aussichtsreichen Ortsteil) zu fahren, entschieden wir uns noch für eine Fahrt mit der Mendelbahn hinauf zum gleichnamigen Pass, wo wir noch eine kleine Runde drehten und die herrliche Aussicht genossen, und einen anschließenden Bummel durch Kaltern. Zum Abendessen sollte es heute Tomate-Mozzarella und Rindersteak mit buntem Salat geben. Anschließend stand die erste von insgesamt drei "Agent Avenue" (das Spiel hatte sich Ida von Hannah ausgeliehen) Sessions auf dem Programm; ein richtig cooles Spiel!
Nach dem "lockeren Einlaufen" am Vortag, sollte es heute vor dem Frühstück hinauf zum Mendelpass gehen; von Sankt Nikolaus gilt es hierbei rund achthundert Höhenmeter auf einer Strecke von nicht einmal vier Kilometern zu bewältigen. Im muss sagen, dass ich ehrlich froh war, als ich mein Ziel auf 1.363 Metern endlich erreicht hatte. Mit der Standseilbahn ging es anschließend (knieschonend) wieder hinunter in Tal, wo noch einmal knapp zwei Kilometer (zurück zu unserer Unterkunft) auf mich warteten. Auch heute durfte Ida ausschlafen, während ich mich ums Frühstück kümmerte... Um kurz nach eins starteten wir mit Citybus, Expressbus, Seilbahn und Rittener Bahn in Richtung Klobenstein; als Ziel des heutigen Tages hatte Ida (die keine Lust auf die Freud-Promenade hatte) die dortigen Erdpyramiden auserkoren (ursprünglich sollte es im Anschluss noch zu denen in Oberbozen gehen, aber erstens hatten wir die ja zuletzt im April 2023 gesehen, und zweitens hatten wir schlussendlich keine Lust uns nochmals körperlich zu betätigen 😉). Die gut zwei Kilometer vom Bahnhof in Klobenstein nach Lengmoos (hier wurden Erinnerungen ein ein paar schöne Skitage im Januar 2020 wach, passierten wir doch unsere damalige Unterkunft) und weiter ins Erdpyramidental im Finsterbachgraben dürfte wirklich keinen vor große Herausforderungen stellen. Von mehreren Aussichtterrassen bot sich uns der Blick auf die höchsten und formschönsten Erdpyramiden Europas, sowie die Dolomiten (unter anderem auf Sas Rigais, Seceda, Puez, Langkofel, Plattkofel und Schlern); herrlich! Auf dem Rückweg machten wir noch auf einer Bank oberhalb von Lengmoos Rast, meldete sich doch langsam aber sicher ein kleines Hüngerchen... Zurück nach Kaltern, wo wir noch einen Zwischenstopp in der Eisdiele Innerhofer (direkt am Marktplatz) einlegten, ging es wie auch schon auf dem Hinweg mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (die wie erwähnt mit dem Südtirol Guest Pass kostenlos genutzt werden können). Zurück in der Wohnung machten wir es uns erst einmal auf der Terrasse respektive dem Sofa bequem, ehe ich mich diesmal allein ans Kochen machte; Vitello Tonnato, Spinatspätzle mit Bergkäse und Salat standen heute auf der Speisekarte. Den Abend ließen wir dann mit ein paar Runden "Agent Avenue" ausklingen.
Die ersten fünf Kilometer meiner morgendlichen Laufrunde führte mich über den Barleiterweg hinunter in Richtung Kalterer See; vom Parkplatz am Zugang der Restenbachklamm ging es durch das wirklich beeindruckende Naturdenkmal (mit ihren Wasserfällen und Wasserbecken, den efeubewachsenen Bäumen, umgefallenen Stämmen und dem dahin plätschernden Bach) die knapp dreihundert Höhenmeter hinauf zum Parkplatz Müllereck (etwas außerhalb von Altenburg gelegen). Nach dieser schweißtreibenden (aber auch überaus schönen) Etappe stellten die restlichen fünf Kilometer zurück nach Sankt Nikolaus keine große Hürde mehr da. Nach erquickender Dusche und leckerem Frühstück ging es zum Berggasthof Sarner Skihütte (für die rund vierzig Kilometer benötigten wir rund eine Stunde), von wo aus es zu den Stoanerne Mandln gehen sollte. Ursprünglich hatte ich geplant, vom Parkplatz Kircheben (dieser liegt oberhalb von Mölten) aus zu starten; den Weg über die Möltner Kaser Alm und die Sattler Hütte hatte ich bei meinem ersten Besuch auf dem Hohen Reisch im Sommer 2022 gewählt, mich dann aber für die wesentlich kürzere Strecke aus dem Sarntal entschieden. Die rund dreieinhalb Kilometer lange Strecke (einfach), die auf Forst- und Wanderwegen eine Höhendifferenz von fünfhundertfünfzig Meter überwindet, hätte uns im Normalfall definitiv vor keine all zu große Herausforderung gestellt, jedoch hatte ich die noch vorherrschende Schneedecke, die uns fast auf der kompletten Strecke begleitete (als Zugabe gab es noch ein "paar" Meter vereisten Forstweg), nicht auf dem Schirm. Insbesondere das letzte Teilstück vom Auener Jöchl mit dem durchaus charismatischen Schilderbaum hinauf zum Gipfel (2.005 Meter) sollte insbesondere Ida alles abverlangen. Unsere Brotzeit, die wir uns inmitten der unzähligen aus Sandsteinplatten aufgeschichteten Stoanerne Mandln (über die Entstehung eben dieser ranken sich viele Geschichten; die eine oder andere findet ihr in meinem Beitrag aus dem Jahr 2022) schmecken ließen, hatten wir uns auf jeden Fall redlich verdient! Nach rund einstündiger Pause an diesem wahrlich magischen Ort wurde es langsam aber sicher Zeit, den Rückweg anzutreten. Auf diesem galt es abermals einige Hürden (oder besser gesagt "Schneefallen" - zweimal verschwand Idas Bein komplett im Schnee) zu meistern. Zurück am Parkplatz (pro Stunde wir hier übrigens ein Euro fällig; Tagesgebühr sechs Euro) waren wir nicht nur froh, unsere nassen Schuhe ausziehen zu können, sondern auch der Meinung ein richtiges Abenteuer erlebt zu haben. Zurück in Kaltern hatten wir noch rund eine Stunde Zeit zum Chillen, ehe es fürs Abendessen beim Meraner "in Schale werfen" mussten. Wie immer waren Essen und Service in unserem absoluten Lieblingsrestaurant in Eppan auch heute wieder mehr als top. Den rundum gelungenen Tag beendeten wir anschließend (zuerst) vor der Glotze (währen Ida den Disney Chanel wählte, schaute ich mir das Viertelfinal-Hinspiel der Bayern im Estadio Santiago Bernabéu an) und (später noch) mit ein paar weiteren Runden "Agent Avenue".
Und da war er auch schon wieder, der letzte Tag unseres Kurzurlaubs an der Südtiroler Weinstraße. Als Ziel für den morgendlichen (Berg)Lauf hatte ich eigentlich den Kleinen Penegal, der im Gegensatz zu seinem "großen Bruder" über ein Gipfelkreuz verfügt, auserwählt, doch leider sollte ich die richtige Abzweigung (ob es nun an fehlender Markierung oder an meinen schlechten Augen lag, sei an dieser Stelle dahingestellt) verpassen, so dass ich letztendlich am Großen Penegal landete. Nun gut, so bleibt halt ein weiteres Ziel fürs nächste Mal... 😉 Vom Mendelpass zurück ins Tal ging es wie gehabt mit der Standseilbahn. Da unsere Vermieterin uns bereits am Vortag angeboten hatte, dass wir (am Abreisetag) so lange bleiben könnten, wie wir möchten, ließen wir es heute noch ruhiger angehen, als die letzten Tage, so dass wir uns erst gegen drei auf den Weg zum Messner Mountain Museum Firmian auf Schloss Sigmundskron (hatte sich bei der morgendlichen Tagesplanung gegen das "Ötzimuseum" und die Montiggler Seen durchgesetz) machten. In einer Kombination aus alten Burgmauern, Stahl und Glas werden den Besuchern (Erwachsene zahlen 15 Euro, Kinder und Jugendliche 6 Euro - hinzu kommen 4 Euro Parkgebühr) Bilder, Skulpturen, symbolischen Gegenständen und Reliquien von der Bedeutung der Berge für die Menschen präsentiert; das alles in einem "Auf und Ab" bei denen sich Räume und Außenanlagen (seien es die Wehrgänge der alten Festungsanlage oder die Gartenanlagen) abwechseln. So erfährt man Wissenswertes über Entstehung, Gestein und Ausbeutung der Berge, Mythen und Religionen (wobei hier die Religionen des Himalaya klar den Ton angeben), Tourismus und Alpinismus. Auch bei meinem inzwischen zweiten Besuch zog mich das Museum durchaus in seinen Bann; nur der aktuellen Sonderausstellung "Touching the Stars" (hier werden Bergformen mittels feiner Metalldrähte dargestellt) konnte ich persönlich eher wenig abgewinnen. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, und das ist auch gut so. Zum Abschluss ging es dann noch einmal auf eine schnelle Pizza zum Meraner, ehe wir uns schweren Herzens auf den Heimweg machten...









































































