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Samstag, 14. Februar 2026

Wetterfahne & Rudersburg 13. Februar 2026

Pro forma hatte ich mich Mitte der Woche nach möglichen Wanderungen für den Freitag beschäftigt, jedoch war die Prognose des Wetterberichts nicht gerade der Hit (reicht ja, wenn es unter der Woche schön ist 😕). Eher zufällig stolperte ich über die auch bei winterlichen Verhältnissen machbare Runde von Kössen über Wetterfahne und Rudersburg (letzteren versah ich jedoch vorsichtshalber mit einem Fragezeichen). Bereits am Donnerstagnachmittag vermeldete bergfex.de für den kommenden Tag deutlich besseres Wetter als prognostiziert; die finale Entscheidung fiel jedoch erst am Freitagmorgen beim Blick auf die Webcam des Unterberg in Kössen. So wurde schnell der Rucksack gepackt (als Brotzeit mussten diesmal eine Orange und zwei Müsliriegel genügen) und ab ging es in Richtung Kaiserwinkel. Um kurz nach zehn hatte ich den Wanderparkplatz (Tagesgebühr faire drei Euro) in Staffen erreicht; keine fünf Minuten später sollte die Sonne erstmals die (sich langsam löchrig werdende) Wolkendecke durchbrechen... 😊
Aus der anfangs geteerten Straße wird bereits nach wenigen hundert Metern ein Forstweg, auf dem es etwa eine halbe Stunde in gemächlicher Steigung durch den Bergwald aufwärts ging. Kurz vor dem Erreichen der Hinhager Alm wurde es langsam etwas steiler und der Aufstieg erfolgte (endlich) über Pfade. Mit dem Erreichen des Rücken der Wetterfahne kehrte "schlagartig" der Winter ein (zuvor waren die Wege mehr oder weniger schneefrei), was mich aber bis zum Erreichen der Gipfelkuppe (1.284 Meter) mit ihrer großen Wetterfahne (Nomen est omen 😅) nicht vor größere Herausforderungen stellte. Ach ja, unmittelbar vor Erreichen des ersten Gipfels sollten mir das einzige Mal auf der heutigen Tour andere Bergfreunde über die Weg laufen. Nachdem ich etwa eine Viertelstunde die (bereits hier schon) herrliche Aussicht genossen hatte, machte ich mich auf den Weg in Richtung Rudersburg, die von der Wetterfahne scheinbar zum Greifen nahe ist. Tatsächlich sollte es aber gut eine Stunde dauern, bis ich den durchaus beeindruckenden Gipfel der Rudersburg endlich erreicht hatte. Dazwischen lag ein teils abenteuerlicher Weg durch den Schnee von Markierung zu Markierung, ein Abstieg von rund hundert Höhenmetern und ein durchaus steiler Aufstieg (unter anderem gilt es eine kurze schrofige Rinne) zum Gipfelplateau, der ohne Grödel nicht zu empfehlen gewesen wäre. Belohnt wurde ich hier oben mit ein wunderbaren Blick auf den Wilden Kaiser, die Hohen Tauern, sowie die (umliegenden) Gipfel der Chiemgauer Alpen. Gut eine halbe Stunde genoss ich hier oben Aussicht, Brotzeit und die himmlische Ruhe (welch Kontrast zum sonst so stressigen Alltag!), ehe ich mich langsam aber sicher wieder an den Abstieg machen sollte. Das erste Stück ging es über den bereits vom Aufstieg bekannten Weg, an der Abzweigung (zurück) zur Wetterfahne wählte ich diesmal jedoch den direkten Rückweg Richtung Kössen, der mich (alsbald auf Forstwegen) über die im Sommer bewirtschaftete Naringalm (die übrigens herrlich gelegen ist) und die Hinhager Alm (hier trifft man wieder auf den Aufstiegsweg) zurück ins Tal brachte.






































Freitag, 26. September 2025

Pyramidenspitze 19. September 2025

Perfektes Spätsommerwetter; klar das auch dieser Freitag für eine kurze Auszeit in den Bergen genutzt werden sollte musste! Nach einem kurzen Blick auf meine Liste entschied ich mich für einen Besuch auf der Pyramidenspitze, von der ich bei meiner ersten Tour in diesem Jahr (ur-sprünglich lautete da mein Ziel Naunspitze, spontan kam dann auch noch das Petersköpfl hinzu) rund eine Stunde Gehzeit entfernt war (jedoch wären hier wohl Schneeschuhe von Nöten gewesen; auch wollte ich die eh schon lange und Kräfte zehrende Tour nicht noch weiter ausdehnen). Diesmal sollte es jedoch nicht von Kufstein, sondern von Durchholzen hinauf in den Zahmen Kaiser gehen. Um kurz nach zehn (und damit für meine Verhältnisse relativ spät) startete ich vom Parkplatz Kaiseraufstieg (die Parkgebühr wurde übrigens in diesem Jahr auf von drei auf sechs Euro erhöht) auf der anfangs geteerten Straße (vorbei an der Jager-Ried-Hütte) in Richtung Großpoiteralm. Nachdem ich diese links liegen gelassen hatte, ging es über zunehmend steiler werdende Pfade hinauf zur Winkelalm (die Selbstversorgerhütte gehört der Sektion Oberland des Deutschen Alpenverein). Es folgte der Aufstieg in Serpentinen einen grasbewachsenen Hang hinauf, ehe mich der aufgrund des bröseligen Terrain teils rutschige Pfad durch eine Schuttreiße mühsam hinauf zur ersten Drahtseilsicherung (und somit zu den Felswänden unterhalb der Jovenspitze) führte. In der Folgezeit wechselten sich leichte Klettersteigstellen und Gehpassagen ab, ehe kurz vor dem Gipfel die "Schlüsselstelle" der Tour auf mich wartete; erst musste eine plattige und luftige Wand mit Hilfe etlicher Trittbügel gemeistert werden, ehe ein steiler drahtseilgesicherter Aufschwung zum Gipfelgrat noch einmal für Klettersteigflair sorgte. Vom Gipfelkreuz (1.997 Meter) wanderte mein Blick hinüber zur Vorderen Kesselschneid (mit 2.002 Metern der höchste Punkt des Zahmen Kaiser), ehe er weiter zu den markanten Zacken des Wilden Kaiser (die Hintere Goinger Halt hatte ich ja im Juli diesen Jahres bestiegen), das südliche Inntal mit den Tuxer und den Zillertaler Alpen, zum Karwendel, den Bayerischen Voralpen und schließlich zum nördlichen Inntal und den Chiemgauer Alpen wandert. Einfach traumhaft! Mit einer Handvoll weiterer Wanderer, von denen die meisten den Aufstieg von Kufstein aus in Angriff genommen hatten, genoss ich in der folgenden Stunde sowohl die herrliche Aussicht als auch die mitgebrachte Brotzeit. Bevor ich mich dann wieder an den Abstieg machte, überlegte ich noch kurz, doch noch die Jovenspitze (die über keinen "offiziellen" Aufstiegsweg verfügt) zu besteigen, aber letztendlich sollte die "Vernunft" siegen, hatten die möglichen Weg zum Gipfel doch bereits bei der "Inspektion" während des Aufstiegs ziemlich "haarig" gewirkt (vor allem war das Material im durchwegs steilen Gelände sehr brüchig). Und so ging es schnurstracks zurück ins Tal; mit kurzer Pause an der Winkelalm, wo ich meine (inzwischen längst leeren) Trinkblase am Brunnen wieder auffüllte. Knapp fünfeinhalb Stunden nachdem ich mich an den Aufstieg gemacht hatte, sollte ich letztendlich wieder zurück am Parkplatz sein. Richtig coole Tour!



















































Seebergkopf 14. März 2026

Da der Freitag aus diversen Gründen als (wöchentlicher) Bergtag nicht in Frage gekommen war, hatte ich das Thema Berge für dieses Wochenende...