Der Vatertag (respektive Christi Himmelfahrt) war bei uns in der Familie eigentlich schon immer ein Bergtag; in meiner Kindheit meist auch der Start in die Bergsaison (dieser hat sich ja inzwischen ein wenig nach vorne verschoben - war es vor einigen Jahren noch der 1. Mai, so gibt es inzwischen keinen wirklichen Starttermin mehr... um so früher, ums so besser! 😉). Da Bele, die in den letzten zweieinhalb Jahren heftig an Corona/Long Covid zu knabbern hatte, sich zum Wiedereinstieg einen kurzen und eher gemütlichen Weg gewünscht hatte, bot sich ein Besuch auf der Oberen Firstalm geradezu an; auch bei eher durchwachsenen Wetteraussichten ein problemlos machbares (und gleichzeitig lohnendes) Ziel. Hatte ich im Januar dieses Jahres noch von fünf Euro für einen Parkplatz am Kurvenlift geschrieben, so wurden wir bei unserer Ankunft eines besseren belehrt; inzwischen müssen sechs Euro für ein Parkticket (in der Wandersaison) berappt werden. Manch einer wird jetzt sagen, der eine Euro macht das Kraut nicht fett, aber ich bin der Meinung, das schon fünf Euro das höchste der Gefühle sind. Leider sieht man das gerade in den bayerischen Bergen gerne anders, aber letztendlich braucht man sich dann auch nicht wundern, wenn sich der eine oder andere Bergfex andere Ziele sucht. Aber zurück zum Text... Überraschend flott (und ohne Pause) meisterten wir den Weg hinauf zur Oberen Firstalm, wo wir es uns erstmal auf der Terrasse bequem machten. Wenig später mussten wir aber aufgrund des einsetzenden Regen ins Innere flüchten. Das Essen im Berggasthof können wir wärmstens empfehlen; sowohl Idas Kinderschnitzel als auch meine Rote Linsensuppe schmeckten hervorragend. Als wir uns knapp anderthalb Stunden wir auf den Weg in Tal machten, hatte es glücklicherweise wieder aufgehört zu regnen; alles richtig gemacht!
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Freitag, 30. Mai 2025
Montag, 6. Januar 2025
Schlittenfahren Obere Firstalm 5. Januar 2025
Nach einer gefühlten Ewigkeit sollte es endlich mal wieder zum Schlittenfahren gehen; gehörte die Obere Firstalm vor einigen Jahren noch zu einem unser Hotspots in den Bayerischen Voralpen, hat sich dies inzwischen geändert, und so datierte unser letzter Besuch aus dem Februar 2021, Seinerzeit waren wir ebenfalls zum Rodeln hier; damals gab es pandemiebedingt nur einen Verkauf außer Haus ohne offizielle Sitzmöglichkeiten. Inzwischen ist glücklicherweise längst wieder "Normalität" in unser aller Leben eingekehrt, und die Zeiten von Corona haben die meisten von uns inzwischen irgendwo im "Hinterstübchen" des Gedächtnis "verstaut". Inzwischen verlangt man in den Wintermonaten am Parkplatz Kurvenlift stolze zehn Euro (Skifahrer bekommen diese beim Kauf eines Skipasses erstattet; deutlich günstiger ist es mit fünf Euro auf dem Parkplatz der Taubensteinbahn), in der Wandersaison werden (auch hier) fünf Euro ausgerufen. Bei fast perfekten Wintersportbedingungen (reichlich Schnee, super Wetter, vielleicht ein bisschen zu warm) bewältigten Ida und ich (Stelle, die ursprünglich auch mitkommen wollte, musste leider aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig passen) die knapp zweieinhalb Kilometer in einer knappen Dreiviertelstunde. Da die Terrasse vor der Oberen Firstalm bis auf den letzten Platz gefüllt war (kein Wunder bei dem Wetter), und wir uns sowieso 'ne kleine Brotzeit eingepackt hatten, machten wir es uns etwas oberhalb des Berggasthof bequem. Erst als die Sonne sich langsam aber sicher hinter den Bergspitzen verzog, machten wir uns auf der rund zwei Kilometer langen Rodelbahn (Achtung, diese wird immer wieder für die Schneemobile, die die Leihschlitten - gibt es für sieben Euro - wieder nach oben ziehen, gesperrt; wir starten am liebsten, wenn die beiden Schneemobile gerade oben sind) auf den Weg nach unten. Vom Spitzingsattel konnten wir aufgrund der guten Schneeverhältnisse weiter bis zum See rodeln; aber Achtung: bei dem Weg handelt es sich um einen offiziellen Wanderweg - hier haben Fußgänger immer Vorrang! Auf dem Weg zurück zum Auto gönnte sich Ida noch zwei kurze Schlittenfahrten (am Hang zwischen Straße und See). Für eine kleine Aufbesserung des Taschengeld unseres Nesthäkchens wechselte unser Parkticket dann noch den Besitzer (definitiv eine Win-Win-Situation 😉). Den geplanten (und eigentlich obligatorischen) Stopp beim Cafe Winkelstüberl sparten wir uns diesmal, da wir beide keine Lust hatten, uns an der schier endlosen (und bis auf den Parkplatz reichenden!) Schlange anzustellen; auch wenn wir uns über ein Stück leckeren Kuchen gefreut hätten...
Sonntag, 23. Juni 2024
Brecherspitze 22. Juni 2024
Da sich für diese Wochenende nicht nur Hannah und Tim, sondern auch dessen Eltern angekündigt hatten, war klar, dass es (sollte es das Wetter zulassen) am Samstag in Richtung Berge gehen sollte. Als Ziel wurde ziemlich schnell die Ecke Schliersee/Spitzingsee auserkoren, da hier sowohl die Bergfexn als auch diejenigen, die es etwas gemütlicher angehen lassen wollten, auf ihre Kosten kommen sollten... Letztendlich entschieden wir uns für die Varianten Brecherspitze von Neuhaus aus sowie Bootsfahrt auf dem Schliersee und anschließender Besuch auf der Schliersberg-alm (Sommerrodelbahn inklusive). Während die vier Damen zweite Variante wählten, hieß es für uns Männer am Wanderparkplatz Dürenbach (hier werden übrigens inzwischen sechs Euro Parkgebühr ausgerufen) Wanderschuhe schnüren und uns vom Rest zu verabschieden. Um in den Genuss einer Rundtour zu kommen (und so meinen beiden Begleitern möglichst viel von der herrlichen Berglandschaft zu zeigen) entschied ich mich für einen Aufstieg über die Freudenreichalm, die gleichnamige Kapelle und den Brecherspitz Vorgipfel; hinunter ins Tal sollte es dann über die Ankelalm gehen (bei hoehenrausch.de führen sowohl Auf- als auch Abstieg über die Ankelalm, Vorgipfel und Kapelle werden aber auch hier in einer Rundtour mitgenommen). Absolutes Highlight für Tim und Carsten stellte der Weg über den teils seilversicherten Südwestgrat zum Gipfel der Brecherspitze (1.683 Meter) dar; knapp dahinter kam die herrliche Aussicht auf die umliegende Berglandschaft, sowie Spitzingsee, Schliersee, Tegernsee und (den in der Ferne zwischen Breitenstein und Schweinsberg "durchblitzenden") Chiemsee. Die Abstiegsroute über den Nordgrat (durch eine Latschengasse; der Weg wird immer wieder von kleineren schrofigen Felsstufen unterbrochen, erfordert aber im Gegensatz zum Südwestgrat keine Schwindelfreiheit) gefiel mir bis zur Ankelalm richtig gut, danach mussten allerdings rund vier Kilometer auf Forstwegen zurückgelegt werden (beim Aufstieg waren es bis zur Freudenreichalm "nur" knappe drei; und bergauf stören sie mich deutlich weniger). Naja, wir haben's überstanden, und letztendlich sollte es die (ansonsten) rundum gelungene Wanderung nicht (wirklich) schmälern. Da unsere Mädels noch auf der Schliersbergalm (respektive sich auf der Sommerrodelbahn in Richtung Talstation befanden) weilten, legten wir noch ein paar Meter bis zum Südufer des Schliersee drauf; tat gut, die "geschundenen" Beine im See ein wenig zu erfrischen... Kurz nach uns trafen dann auch Bele, Sonja, Hannah und Ida ein, so dass es nach dem obligatorischen Dösken (Belohnung muss sein! 😉) gemeinsam weiter zum Café Winkelstüberl gehen konnte. Sowohl Qualität als auch Quantität (ich sag nur Kuchen unter 300 Gramm sind Kekse 😂) der bestellten Kuchen sorgten nicht nur bei unseren Gästen für Begeisterung! Wer gerne Kuchen isst, sollte früher oder später den Weg nach Fischbachau einschlagen, und sich von Thekla Mairhofer (die unter dem Künstlernamen Thekla Mayhoff seit Anfang der 80er Jahre vor allem in Serien und Filmen mit bayerischem Lokalkolorit zu sehen ist; bekannt wurde sie durch Franz Xaver Bogners Serien "Café Meineid" und "Der Kaiser von Schexing) kulinarisch verwöhnen lassen. Aber Achtung, bei schönem Wetter kann es hier insbesondere am Wochenende ziemlich voll werden, da der gute Ruf des Winkelstüberls inzwischen weit verbreitet ist.
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Seebergkopf 14. März 2026
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