Da ich an diesem Freitag sowohl in der Früh als auch am Nachmittag einiges zu erledigen hatte, musste eine kurze Bergtour mit möglichst schneller Anreise her; da bot sich doch nach längerer Pause mal wieder ein Besuch auf dem Jochberg an... 😉
Da ich in Hebertshausen relativ gestartet war, gestaltete sich die Parkplatzsuche am Kesselberg etwas komplizierter (na ja, da hatten wohl einige die gleiche Idee wie ich - und mit dem Herzog-stand/Heimgarten gibt es ja noch weitere Ziele, die vom Kesselberg aus anvisiert werden können). Nach knapp zwanzig Minuten, in denen ich meine Wahl (respektive die späte Ankunftszeit; diese hätte ich jedoch, wie bereits eingangs erwähnt, nicht wirklich verhindern können) nicht nur einmal verflucht hatte, wurde ich dann doch noch fündig. Für wenig Begeisterung sorgten dann die ausgerufenen Parkgebühren (zwei Euro je angefangene Stunde beziehungsweise sieben Euro fürs Tagesticket), sowie die Tatsache, dass die Kartenzahlung aufgrund immer wieder abreißender Verbindung nicht möglich war (die Nutzung von Park-Apps lehne ich aufgrund der zusätzlichen Gebühren nach wie vor ab!). So hieß es für mich eine weitere Viertelstunde warten, ehe drei Mädels meinen Fünf-Euro-Schein wechseln konnten. Schnell den Parkautomat mit vier Euro gefüttert und ab auf die knapp sieben Kilometer lange Strecke. Nach etwas mehr als fünfzig Minuten stand ich bereits am Gipfelkreuz des Jochberg (1.565 Meter); hier musste ich echt aufpassen, nicht vom Föhnsturm weggeweht zu werden. Und so machte ich es mir gemeinsam mit den unzähligen weiteren Ausflüglern etwas unterhalb des Gipfels (in Richtung Kochelsee, wo übrigens unzählige Wind- und Kitesurfer unterwegs waren) bequem. Die in meinen Augen deutlich schönere Aussicht über den Walchensee und das dahinter aufragende Karwendel konnte ich heute leider nicht in vollen Zügen genießen; beeindruckend war es aber dennoch! Hinunter sollte es dann nochmal deutlich schneller gehen, so dass ich letztendlich trotz halbstündiger Rast am Gipfel noch etwas mehr als fünf Minuten von meiner Parkzeit übrig hatte... 😊
Samstag, 15. November 2025
Jochberg 14. November 2025
Sonntag, 19. Oktober 2025
Wien Oktober 2025
Da der Tag der Deutschen Einheit in diesem Jahr auf einen Freitag fiel, bot sich ein verlängertes Wochenende in Wien nahezu an. Und so starteten wir am Donnerstagnachmittag in Richtung Österreichischer Hauptstadt. Aufgrund etlicher Staus ging es letztendlich schon auf zehn zu, ehe wir bei Roberto, der uns für drei Nächte in seiner Wohnung Unterschlupf gewährte (Vielen Dank!), im 14. Bezirk ankommen sollten. Den Abend ließen wir mit unserem Gastgeber in geselliger Runde ausklingen...
Am Freitag machten wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück gegen elf auf den Weg in die Innenstadt; Naschmarkt, Kärtner Straße (inklusive Besuch der Sky Bar im Steffl), Stephansplatz und Prater (schließlich sollten Ida und ihre Freundin Lia auch auf ihre Kosten kommen 😉) lauteten die Stationen des Tages. Am Prater sollten wir Dank radio FM4 zu ein paar kostenlosen Fahrten im Rahmen von FM4 Unlimited kommen - feine Geschichte! Abends wurde dann noch "zu Hause" gekocht und gegessen.
Am Samstag war neben "Shopping" (einmal die Mariahilfer Straße entlang, danach weiter zum Naschmarkt) Kultur angesagt; als Ziel hatten wir das Naturhistorische Museum (das aus den kaiserlichen Sammlungen des 18. Jahrhunderts hervorgegangen ist, und in seiner über 270jährigen Geschichte rund 30 Millionen Sammlungsobjekte zusammengetragen wurden - auf zwei Stockwerke aufgeteilt findet man Sammlungen aus der Anthropologie, der Botanik, der Mineralogie & Petrographie, der Geologie & Paläontologie, der Prähistorie, der Zoologie, sowie das Archiv für Wissenschaftsgeschichte; aber auch das Gebäude selbst ist ein wahres Kunstwerk - der Eintrittspreis für Erwachsene beträgt 18,00 Euro, Kinder und Jugendlich bis Vollendung des achtzehnten Lebensjahr erhalten kostenlosen Zutritt) auserkoren. Einen Besuch kann ich jedem wärmstens empfehlen! Einziger Wermutstropfen war die hohe Besucherzahl nach 18 Uhr (hier schließt das Museum in der Regel seine Pforten; lediglich am Mittwoch ist es bis 20 Uhr geöffnet), da aufgrund der "Langen Nacht der Museen" (diese ist einmal im Jahr, jeweils von 18 Uhr bis Mitternacht) die Hölle los war. Im Anschluss an den Museumsbesuch ging es weiter zum Centimeter am Spittelberg, wo wir wirklich lecker speisten.
Am Sonntag war dann nach dem Frühstück "Heimreise" angesagt; war zwar ursprünglich nicht so geplant, aber manchmal muss man sein Pläne halt über Borde werfen...
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Zwei Wochen später sollte es erneut nach Wien gehen, um unsere "Geheimmission" weiter voran zu treiben. Nach einem überaus unterhaltsamen Abend bei Familie Tiefenbacher, stand am späten Samstagvormittag der (noch geheime) Grund unseres Besuches auf dem Programm. Nachdem wir diesen mit einem durchaus guten Gefühl "gemeistert" hatten, stand einem gemütlichen Bummel durch Wien nichts mehr im Wege... Vom Naschmarkt, wo wir uns in der La Bottega del Gusto einen kleinen Snack (klein ist gut; nach dem echt leckeren Antipasti Teller waren wir drei pappsatt) gönnten, ging es über den Stephansplatz weiter zum Donaukanal (ich wollte mal schauen, was sich in punkto Graffiti in den letzten Monaten so getan hat), wo wir in der Spelunke den nächsten Stopp einlegten. Mit der First American Bar und dem Papas am Naschmarkt sollten noch zwei weitere (altbekannte und liebgewonnene) folgen, ehe wir uns langsam auf den Weg zurück in die "Casa Tiefenbacher" machten.
Am Sonntag wurden wir dann von unseren Gastgebern noch mit Frühstück und Mittagessen verwöhnt (auch an dieser Stelle noch einmal vielen Dank!), ehe es langsam aber sicher Zeit wurde, den Weg in Richtung Hebertshausen anzutreten; nicht aber ohne noch einen kurzen Zwischenstopp am "Objekt der Begierde" einzulegen.
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