Montag, 6. Juli 2026

Wellnesswochenende im Holzhotel Forsthofalm Juli 2026

Ein ruhiges und vor allem entspanntes Wochenende, das hatten wir uns schon lange mal (wieder) gewünscht. Gerade aktuell, wo unser Alltag vom Berufsleben und den Sanierungsarbeiten in Wien beherrscht wird, bewirkt eine kleine Auszeit wahre Wunder...
So musste ich bezüglich Beles Geburtstagsgeschenk nicht lange überlegen; ein Wellness-wochenende mit schönem Ambiente musste her. Nachdem umfangreicher Suche in den Weiten des World Wide Web fiel meine Entscheidung letztendlich auf das Holzhotel Forsthofalm in Leogang. Sowohl Internetauftritt, Lage (das im Dezember 2008 eröffnete Hotel liegt auf rund 1.050 Metern mitten im Wander- und Skigebiet Saalbach Hinterlemm Leogang Fiberbrunn) und Gesamtpaket (hier haben mich insbesondere die Saalfelden Leogang Card als auch die Möglichkeit, am Abreisetag noch bis abends den Spa-Bereich zu nutzen gecatcht) sollten letztendlich die drei weiteren "Kandidaten" ausstechen. Dank Buchung über secret escaps konnte der Preis noch ein wenig "gedrückt" werden; ein billiger Spaß ist der Aufenthalt in einem Wellnesshotel dieser Kategorie bekanntermaßen nicht... 😉
Nachdem wir den Aufenthalt aus beruflichen Gründen um eine Woche nach hinten schieben mussten (die Umbuchung klappte übrigens reibungslos), starteten wir am 3. Juli gegen halb zwei in Richtung Salzburger Land. Leider sorgte ein Stau zwischen dem Irschenberg und Rosenheim (trotz teilweiser Umfahrung) für eine etwa einstündige Verzögerung, so dass wir erst um halb fünf auf der Forsthofalm eintrafen. So gestaltete sich der erste Besuch im Sky Spa (mit Rooftop Pool, mehreren Saunen, Panorama Ruheräumen und großer Sonnenterrasse) nach freundlicher Begrüßung und Bezug unseres Zimmers (ich hatte mich für die Kategorie "Forest Room" mit Blick in die Baumwipfel und die Leoganger Steinberge entschieden) etwas kürzer als ursprünglich geplant; einen ersten positiven Eindruck konnten wir jedoch auf alle Fälle mitnehmen.
Das anschließende Abendessen sollte zumindest aus unserer Sicht keine Wünsche offen lassen; zum Vier-Gänge-Menü - wir hatten Vitello Tonnato, Hühner- bzw. Selleriecremrsuppe, Rindersteak vom Holzkohlegrill mit Süßkartoffel, Kartoffelstampf und Reis (jeweils raffiniert zubereitet) und Amarican Cheescake mit Erdbeereis bzw. Schoko-Brownie und Mini Guglhupf mit Zitroneneis - gibt es wahlweise noch Salat und Käse vom Buffet. Den Abend ließen wir dann gemütlich in der Hotelbar ausklingen.
Den Samstag starteten wir mit ein ausgiebigen Frühstück auf Sonnenterrasse (mit Blick auf die Hänge des Asitz); absolute Highlight in meinen Augen das frisch gebackene Brot in etlichen Variationen. Dazu gibt es diverse Dips, Käse- und Wurstprodukte von Bauern aus der Umgebung, Wildlachs, frisch zubereitete Eierspeisen, Obst und alles was das Herz sonst noch begehrt. Positiv erwähnen möchte ich an dieser Stelle noch den wirklich guten Service, sowie den ausgezeichneten Kaffee. Später machten wir uns dann auf Schusters Rappen auf den Weg hinauf zur Mittelstation der Asitzbahn; hierbei kreuzten wir nicht nur die durchaus imposanten Mountainbike-Trails (Saalfelden Leogang bildet zusammen mit Saalbach Hinterglemm und Fieberbrunn die größten Bike-Region Österreichs; kein Wunder also, dass man hier über verhältnismäßig viele Biker trifft), sondern auch das Seil des Flying Fox XXL (eine der längsten und schnellsten Stahlseilrutschen der Welt). Für die zweite Etappe (von der Mittelstation hinauf zur Bergstation) sollte dann die Saalfelden Leogang Card (die den Gästen der Forsthofalm während ihres Aufenthalts zu Verfügung steht) genutzt werden. Innerhalb weniger Minuten ging es von 1.320 auf 1.760 Meter, vorbei am Sillen Wasser, einem glasklaren Speichersee mit schwimmender Plattform, Kneipbecken und diversen Skulpturen. Oben machten wir es uns dann auf der Terrasse der Alten Schmiede bequem. Neben der tollen Aussicht frönten wir auch hier den kulinarischen Genüssen; die Preise sind, wie inzwischen meist auf Berghütten kein Schnapper, bis auf die fehlenden Parmesanchips ließ unser Beef Tatar aber keine Wünsche offen... Da wir noch ein paar ruhige Stunden im Sky Spa verbringen wollten, wurde auf die "Besteigung" des Asitzkopf (1.913 Meter) kurzerhand verzichtet (viel diesmal sogar mir als ausgesprochener Bergfex überaus leicht 😊). Zurück ging es wie auch schon hinauf mittels Seilbahn und per pedes. Die verbleibenden Stunden bis zum Abendessen verbrachten wir abwechselnd in der Sauna und auf der Sonnenterrasse. Leider hatte ich im Vorfeld unseres Aufenthalts übersehen, dass jeden Samstag im Rahmen der "White Nights" ein BBQ  mit allerlei Leckereien vom bereits erwähntem Holzkohlegrill (dem Herzstück der Küche), sowie DJ-Beats in der Bar und auf der Sonnenterrasse auf die Gäste warten; Dresscode: weiß 😉 Zum Glück waren wir nicht die Einzigen, die nicht (so ganz) in weiß erschienen... Nachdem es zum Auftakt Spargelsalat mit Erdbeeren und eine Kürbiscremesuppe mit Erdnüssen gegeben hatte, warteten Roastbeef, Steaks und gegrillter Lachs auf uns; dazu gab es gegrilltes Gemüse, Salate und hausgemachte Dips. Dessert und Käse gab es anschließend in Buffetform... Zum Abschluss eines rundum gelungenen Tages gab es bei durchwegs guten Musik Vibes und ein zwei Cocktails.
Da ich in der vergangenen Woche nicht die "normalen" Laufkilometer "abgespult" hatte, und der der Drei Zinnen Lauf täglich näher rückt, stand für mich erst mal ein kleiner aber feiner Berglauf auf dem Programm; dieser führte mich den bereits vom Vortag bekannten Weg hinauf in Richtung Mittelstation der Asitzbahn, ehe es kurz vor der Stöcklalm über den Kunstwanderweg (in der Frei-luftgalerie nimmt der ehemalige Profisnowboarder Stefan Gimpl den Betrachter mit auf seine "Bergreise" um die Welt) weiter hinauf in Richtung Bergstation ging. Auf dem Rückweg stattete ich noch kurz dem Stillen Wasser und dem Sinne Park (absolutes Highlight für die "kleinen Gäste" dürfte hier mit Abstand "Leos Wasserwelt" sein) einen kurzen Besuch ab... Zurück in der Forsthof-alm erwartete uns (leider schon) unser letztes Frühstück (im Nachhinein waren wir uns einig, dass drei Nächte wohl perfekt gewesen wären - mal schauen, ob es sich das nächste Mal so realisieren lässt), ehe es nach dem Auschecken noch einmal für ein paar Stunden in den Wellnessbereich ging. Letztendlich machten wir uns um kurz nach fünf rundum zufrieden auf den Heimweg.





























29. Südtirol Drei Zinnen Alpin Run 12. September 2026

Nachdem ich mich in den letzten fünf Jahren stets alleine auf den Weg zu meinem sportlichen Jahreshighlight auf den Weg ins Hochpustertal ge...