Samstag, 20. Februar 2021

Schlittenfahren Obere Firstalm 20. Februar 2021

Es gab Zeiten, das zählten die Ausflüge zum Schlittenfahren auf der Oberen Firstalm zum regelmäßigen "Zeitvertreib" in den Wintermonaten; ob das nun Corona oder Skifahren, an dem inzwischen auch unsere Kleinste einen Narren gefressen hat, geschuldet ist, kann ich so genau nicht beantworten...
Da in diesem Winter kein "normales" Skifahren möglich war, sollte es nach etlichen "Ausflügen" auf unseren heimischen Rodelberg endlich mal wieder "richtig" Rodeln gehen. Da es aber in den letzten Wochen ziemlich getaut hatte, mussten die Schlitten vom Kurvenlift erst einmal ein ordentliches Stück "geschultert" werden; fand Ida nur semioptimal, da sie so anstatt gezogen zu werden einen ordentlichen Fußmarsch vor sich hatte. Na ja, so schmeckte die kleine Brotzeit auf der Hüttn respektive vor der Hüttn - Corona bedingt war nur ein Verkauf außer Haus und ohne Sitzmöglichkeiten im Freien; gut wenn man da auf die Schlitten zurückgreifen kann - gleich um Welten besser! Trotz sulzigem Schnee kamen wir bei der Abfahrt zum Spitzingsattel voll auf unsere Kosten, und so wurde kurzerhand beschlossen, nochmal nach oben zu gehen... für mich ein wenig kraftraubend, da sich Ida zu einer zweiten Runde nur einverstanden erklärt hatte, wenn ich sie mindestens die Hälfte der Strecke ziehen würde. Na ja, Krafttraining für den heutigen Tag somit erledigt... 
Über den Spitzingsee (im Gegensatz zu früheren Rodeltouren war diesmal eine Abfahrt zum See nicht wirklich möglich - aber auf den Weg an der Straße zurück zum Kurvenlift hatten wir einfach keine Lust) ging es dann zurück zum Auto. Natürlich durfte der obligatorische Stopp beim Cafe Winkelstüberl auf dem Heimweg nicht fehlen - den leckeren Kuchen hatten wir uns aber auch wirklich verdient!



 

Samstag, 7. November 2020

Brünnstein 7. November 2020

Anfang November und immer noch perfektes Bergwetter... Nachdem uns der Wetterbericht einen Traumtag versprochen hatte, fiel das frühe Aufstehen auch diesmal nicht schwer; fünf Uhr zwanzig war als Startzeit auserkoren. In Oberaudorf wurde auf mein Verlangen noch kurz beim Bäcker gestoppt - neben dem obligatorischen Kaffee sprang diesmal noch eine Mohnschnecke für mich raus. Um kurz vor sieben ging es dann vom Berggasthof Buchau los...
Nachdem die ersten Kilometer auf einem teils geteerten Forstweg hinauf zu einer Alm (vor den Hütten stehen fast ausnahmslos Autos mit Münchner Kennzeichen - wer ko der ko) eher unspektakulär verlaufen, soll es sich von nun an ändern; und das nicht nur weil wir die Wolken unter uns lassen (wow, was für geile Bilder). Über Stock und Stein (zuerst über Wiesen, dann durch den Wald; hier begegnen uns einige Gämsen) geht es unterhalb der teils steil abfallenden Wände des Brünnstein hinauf zum Brünnsteinhaus. Weiter geht es über den Dr.-Julius-Mayr-Weg, der zwar Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert, aber aus meiner Sicht keine Kletterausrüstung, hinauf zum Gipfel, den wir nach rund zweieinviertel Stunden erreichen. War die Aussicht während des Aufstiegs schon super, wird sie hier noch einmal getoppt; uns eröffnet sich ein grandioser Ausblick auf das Kaisergebirge sowie die umliegenden Gipfel. Das die Brotzeit hier und heute gleich noch mal 'nen Ticken besser schmeckte, versteht sich wohl von selbst. Talwärts wählten wir dann (der Vollständigkeit halber) den Normalweg, der im kleinen Grateinschnitt zwischen Kapellengipfel und Kreuzgipfel mündet. Um viertel vor zwölf waren wir dann auch schon wieder unten im Tal; völlig begeistert von den viele tollen Eindrücken und Bildern!















Sonntag, 1. November 2020

Kofel 31. Oktober 2020

Da bei uns aktuell die Sanierung der Küche auf dem Programm steht, musste (ob des herrlichen Wetters) eine kurze Bergtour her. Nobber meinte dann, er hätte genau das richtige für mich - den Kofel... den hätte er zusammen mit Kathl und Tobi am letzten Wochenende "notgedrungen" gemacht (eigentlich sollte es durch die Höllentalklamm gehen, diese war jedoch geschlossen). Meine Bedenken, dass er keine gesteigerte Lust hätte, innerhalb einer Woche zweimal den selben Berg zu besteigen, wurden schnell aus der Welt geschafft, und so ging es um kurz nach sechs 'gen Oberammergau...
Bereits der erste Blick auf den 1.342 Meter hohen "Zinken" hatte etwas - unten der Nebel, oben der von der Sonne angestrahlte markante Gipfel. Schnell das Auto geparkt, Wanderschuhe an und los... vorbei am Friedhof folgen wir erst  dem Forstweg, ehe uns ein Wanderweg zuerst über eine Wiese, dann durch den Wald in Serpentinen hinauf zum Kofelsattel führt. Von hier aus geht es schräg rechts abermals durch ein Waldstück, ehe wir den felsigen Gipfelaufbau des Kofel erreichen. Über ein paar leichte drahtseilgesicherte Kletterstellen geht es nun schnell hinauf zum Gipfel. Während wir uns unsere Brotzeit schmecken lassen, genießen wir den Blick auf Oberammergau und die umliegende Bergwelt. Gerade diese Momente sind einfach unbezahlbar... Als nach und nach die ersten anderen Wanderer ebenfalls auf dem Gipfel eintreffen, wird es für uns langsam Zeit an den Abstieg zu denken (schließlich wartet ja noch eine Menge Arbeit auf mich). Auf dem Weg ins Tal (wir entscheiden uns aus Zeitgründen gegen den Abstieg über den Kobensattel und für den bereits vom Aufstieg bekannten Weg) kommt uns die eine oder andere Karawane entgegen; fraglich nur, ob deren Gipfelaufenthalt auch wirklich "coronakonform" von Statten geht... Es ist schon krass, wie viele Leute gerade in diesem Jahr ihre Liebe für die Berge (wieder) entdeckt haben. Na ja, verübeln kann ich es jedenfalls keinem.










Samstag, 19. September 2020

Schöttelkarspitze/Soiernspitze 19. September 2020

Nach der Benediktenwand in der Vorwoche, stand mit der Soiernspitze die nächste "ordentliche" (und vor allem lange) Bergtour auf dem Programm. Eigentlich wollte ich mich bereits um halb vier auf den Weg in Richtung Berge machen, letztendlich saß ich aber erst um kurz nach vier im Auto... Um zwanzig vor sechs hatte ich mein erstes Etappenziel, den Parkplatz am Seinsbach erreicht. Schnell die Bergschuhe an, Rucksack auf den Rücken, Stirnlampe an (diese war zumindest für die ersten knapp zwei Kilometer unabdingbar) und los... 
Bis zur Ochsenalm geht es auf einer bereiten Forststraße in Richtung Vereineralm, ehe es linkerhand über "Stock und Stein" den Felderngraben steil nach oben zur Schafskehre. Etwa fünfzig Meter unterhalb des Sattels "stoße" ich zum ersten (aber beileibe nicht letzten) Mal an diesem Tag auf ein Gämsherde. Herrlich! Während im Tal noch die letzten Nebelschwaden hängen, kommt hier oben langsam aber sicher die Sonne raus... Ich wandere auf dem Grat entlang weiter zum Federnkreuz (unterwegs werde ich doch wirklich von einem weiteren Frühaufsteher überholt; passiert mir eher selten), wo ich mich spontan für den kleinen aber durchaus feinen Abstecher zur Schöttelkarspitze entscheide (tja, wenn man schon mal hier ist, kann man diesen ebenfalls beeindruckenden Gipfel auf jeden Fall mal "mitnehmen"). Trittsicherheit sowie Schwindelfreiheit ist hier - wie auch an etlichen anderen Stellen der durchaus nicht zu unterschätzenden Tour - auf jeden Fall von Nöten. Kurz Unterhalb des markanten Gipfel kommt mir ein weiterer Frühaufsteher entgegen, der sich zwanzig Minuten später als Paragleiter entpuppt (bei dieser herrlichen Aussicht und dem geilen Wetter wäre ich gerne mitgeflogen). Oben angekommen genieße ich rund eine viertel Stunde die sensationelle Aussicht auf Walchensee, Starnberger See, Sylvensteinspeicher, Wettersteingebirge und das gesamte Karwendel, ehe ich mich wieder auf den Weg mache. Zurück zur Schöttelkarscharte und weiter über den Grat an der Reißenden Lahnspitze vorbei dem markanten (pyramidenförmigen) Gipfel der Soiernspitze entgegen. Rund vier Stunden sind vergangen, als ich meine (diesmal sehr üppige) Brotzeit am Fuße des hölzernen Gipfelkreuzes auspacke. Rund zwanzig Minuten habe ich hier für mich ganz allein (Zeit die Seele in aller Ruhe baumeln zu lassen!), ehe nach und nach die ersten Wanderer von der Vereineralm heraufkommen. Zeit für mich, langsam aber sicher den Rückweg anzutreten (nicht aber ohne zuvor noch einmal hinab auf den Soiernsee und das Soiernhaus geblickt zu haben). Dieser führt mich auf steilen Pfaden hinab zur Vereineralm (innerhalb einer Stunde legt man knapp über 1.400 Höhenmeter zurück!), die ich aber links liegen lasse. Da ich keine große Lust verspüre stupide den Forstweg zurück zum Parkplatz zu laufen, packe ich noch den (auf der anderen Seite des Seinsbach verlaufenden) Jägersteig "on top". Hier kann ich wenigstens die inzwischen recht knapp gewordenen Trinkvorräte hervorragend auffüllen. Nach etwas mehr als sieben Stunden, rund tausendneunhundert Höhenmetern (einfach) und einundzwanzig Kilometern bin ich wieder zurück am Parkplatz. Schnell noch den schmerzenden Hax'n ein regenerierendes Bad im Seinsbach gegönnt, und schon befand ich mich auch schon wieder auf dem Weg in Richtung Heimat...























 

Kitzstein, Heuberg & Wasserwand 24. April 2026

Eine (eher) kurze und nach Möglichkeit schneefreie Tour rund um Rosenheim (wo ich mich am frühen Nachmittag mit Stella treffen wollte) hieß ...