Samstag, 7. Februar 2026

Hirschhörnlkopf 6. Februar 2026

Ursprünglich sollte es am Freitag mit einem Kollegen zum Skifahren gehen, jedoch machte uns der Wetterbericht (respektive das Wetter) einen Strich durch die Rechnung; auf den angekündigten Schneefall und/oder Regen hatten wir nun wirklich keine Lust, zumal Skifahren inzwischen ja alles andere als ein Schnäppchen ist...
Da ich aber unbedingt mal wieder "raus" musste, machte ich mich am Donnerstagabend auf die Suche nach einer Alternative; zur Auswahl standen Latschenkopf, Glaswand und Hirschhörnlkopf, allesamt Gipfel, die wir vor gut einem Monat vom Staffel aus sehen konnten, und es bis dato noch nicht in mein Gipfelbuch geschafft haben. Aufgrund der Witterungsbedingungen entschied ich mich mit dem Hirschhörnlkopf für die wohl leichteste Tour. Da mir die Arbeitswoche noch gehörig in den Knochen steckte, und ich zudem unsere beiden Minischweine  in aller Ruhe versorgen wollte, wurde es letztendlich viertel vor elf, ehe ich meinen Ausgangspunkt, den Wanderparkplatz Jachenau Ortsmitte (die Tagesgebühr beträgt fünf Euro) erreicht hatte. Die ersten zweieinhalb Kilometer führte mich mein Weg über (anfangs) verschneite (und teilweise leicht vereiste) Forstwege, ehe es fortan in unzähligen Kehren den steilen bewaldeten Südhang hinauf zu den Wiesenhängen der Pfundalm ging. Über weitgehend schneebedeckte Bergwiesen ging es fortan weiter zu den Wirtschaftsgebäuden der Alm, ehe die letzten hundert Höhenmeter (mit durchwegs sanftem Anstieg) auf mich warteten. Vom Gipfel des Hirschhörnlkopf (1.515 Meter) hat man einen herrlichen Blick auf den Walchensee, das Karwendel und die umliegenden Gipfel des Isarwinkel. Kaum hatte ich es mir mit meiner, heute etwas spärlichen Brotzeit unmittelbar neben dem Gipfelkreuz gemütlich gemacht, da fing es auch schon an zu schneien (die Schlechtwetterfront hatte sich bereits über dem Karwendel angekündigt, während ich zu Beginn des Aufstiegs noch mit teils blauem Himmel und ein paar Sonnenstrahlen verwöhnt wurde); nichts destotrotz verweilte ich noch rund zwanzig Minuten hier oben, ehe ich mich langsam aber sicher wieder auf den Weg hinunter ins Tal machte. Da aus dem Schneefall mit Verlassen der Almwiesen recht schnell Regen wurde, versuchte ich die noch knapp vier vor mir liegenden Kilometer so schnell wie möglich hinter mich zu bringen...





















Wetterfahne & Rudersburg 13. Februar 2026

Pro forma hatte ich mich Mitte der Woche nach möglichen Wanderungen für den Freitag beschäftigt, jedoch war die Prognose des Wetterberichts ...