Montag, 26. Januar 2026

Schloss Neuschwanstein 25. Januar 2026

Im Rahmen unseres alljährlichen "Christbaumrausschmiss Festl" äußerten unsere Wiener Freunde Renate und Martin den Wunsch Schloss Neuschwanstein zu besuchen. Und so machten wir uns am Sonntag nach dem Frühstück auf die rund hundertdreißig Kilometer lange Strecke ins Allgäu. Die Parkgebühr in Hohenschwangau hat es übrigens in sich; für sechs Stunden zahlt man zwölf Euro, das Tagesticket gibt es für sechzehn Euro! Während sich die beiden Wiener mit der Pferdekutsche (die Bergfahrt kostet acht Euro, die Talfahrt vier Euro) auf den Weg hinauf zur Schloßwirtschaft "Zur neuen Burg" machten, wählten Bele, Ida und ich (selbstverständlich) die sportlichere Variante (der Shuttelbus verkehrte aufgrund der widrigen Witterungsverhältnisse nicht; ebenso war die Marienbrücke geschlossen - auf der Homepage von Hohenschwangau kann man die "Verfügbarkeit" der Transportmöglichkeiten im Vorfeld prüfen, ebenso die mögliche temporäre Sperre der Brücke). Bis zum Einlass in das im Stil der Neuromantik erbaute Schloss, das definitiv zu den meistbesuchten und berühmtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands zählt, mussten wir noch ein paar Minuten warten. Die Eintrittskarten sollte man unbedingt im Vorfeld über das Online-Ticket-Center erwerben, da vor Ort meist nur wenige (Rest)Karten zu Verfügung stehen. Erwachsene zahlen 23,50 Euro, Studenten und Rentner 22,50 Euro, Kinder bis einschließlich 17 Jahren 2,50 Euro (im Preis inbegriffen ist jeweils eine Bearbeitungsgebühr von 2,50 Euro pro Ticket). Der von uns gebuchte Zeitslot beinhaltete (lediglich) eine Audioguide-Führung (ich persönlich finde hier die persönliche Note deutlich unterhaltsamer); während der rund halbstündigen Tour durch die vierzehn zu besichtigenden Wohn- und Repräsentationsräume des Königs im dritten und vierten Obergeschoss (meine persönlichen Highlights waren der Thronsaal, das Wohnzimmer und der Sängersaal - hier endet auch der offizielle Teil der Führung) dürfen seit einiger Zeit keine Foto- und Videoaufnahmen (für private Zwecke) mehr gemacht werden, was wohl hauptsächlich im Zusammenhang mit dem reibungslosen Betrieb zusammen hängt. Im Anschluss an die Führung statteten wir dem Bistro noch einen Besuch ab; im Gegensatz zum Ambiente konnte die (zumindest heute) eher dürftige Auswahl an Speisen sowie die teils happigen Preise eher weniger überzeugen. Auf dem Weg zum Ausgang ging es dann noch durch die Küche, die nach damaligen Maßstäben mehr als modern ausgestattet war, sowie den Anrichteraum mit eingebautem Geschirrschank und die Spülküche. Die knapp zwei Stunden, die wir in Schloss Neuschwanstein verbracht hatten, hatte "Frau Holle" genutzt, und so lagen bestimmt fünf bis zehn Zentimeter Neuschnee. Während der Weg hinunter zum Parkplatz ohne größere Probleme gemeistert werden konnte, sollte sich die anschließende Heimfahrt arg in die Länge ziehen, da die Straßen und die Autobahn nicht nur schneebedeckt sondern auch extrem rutschig waren. Letztendlich sollten wir erst um kurz nach zehn heimische Gefilde erreichen.











Montag, 5. Januar 2026

Staffel 4. Januar 2026

Herrliches Winterwetter in Oberbayern, dazu immer noch relativ wenig Schnee; das rief ja geradezu nach der ersten Wanderung im neun Jahr. Und so wurde am Samstagabend sowohl in Hebertshausen als auch in Moosach eifrig nach möglichen Zielen gesucht. Letztzendlich sollte sich der, zumindest von mir bis dato wenig beachtete Staffel gegen eine Handvoll anderer (teils bereits bestiegener) Berge durchsetzten. Am Sonntagmorgen schrumpfte unsere ursprünglich dreiköpfige Gruppe auf Tim und mich, da Stella über Halsschmerzen klagte, und lieber nichts riskieren wollte. Schade!
Exakt um halb elf starteten wir vom Wanderparkplatz Jachenau-Bäcker (der Tagespreis beträgt vier Euro) aus über den Ostaufstieg in Richtung Staffel. Unser Weg führte uns erst einmal einen Kilometer durchs herrlich verschneite Tal, ehe es langsam aber sicher durch den winterlichen Mischwald aufwärts ging. Unser Weg führte uns bei meist moderater Steigung vorbei an gefrorenen Bachläufen und über eine kleine Holzbrücke. Kurz bevor sich der Wald lichten sollte, bescherten uns die durch die Bäume blitzenden Sonnenstrahlen (in Kombination mit der schneebedekten Landschaft) den einen oder anderen magischen Moment. Rund hundert Höhenmeter unterhalb der Staffelalm (1.406 Meter) bot sich uns erstmals der Blick auf den Sylvensteinspeicher und die umliegende Bergwelt. Nach der herrlich gelegenen Alm (auf der sich ein paar Hütten befinden) galt es noch die letzten Höhenmeter hinauf zum Gipfel zu bewältigen; knapp eine Stunde und fünfzig Minuten hatten wir für die rund fünf Kilometer lange Strecke (auf der etwa achthundert Höhenmeter zu bewältigen sind) benötigt. Von hier aus bot sich uns ein herrlicher Rundblick vom Brauneck über Benediktenwand, Rabenkopf, Jochberg, Herzogstand und Heimgarten (und natürlich auf den darunter liegenden Walchensee) und das Karwendel (in der näheren Umgebung - zudem sah man die Zugspitze und etliche weitere Bergmasive in der Ferne)...herrlich! Da man es in der Sonne recht gut aushalten konnte, verweilten wir rund eine dreiviertel Stunde an diesem herrlichen Flecken Erde. Für unsere Rast auf dem 1.532 Meter hohen Gipfel hatten wir das perfekte Zeitfenster erwischt, weilten doch bis kurz vor unserem Aufbruch hinunter ins Tal nie mehr als vier weitere Bergfexen um uns herum. Für den Abstieg wählten wir dann die minimal längere Westroute, so dass wir letztendlich in den Genuß einer überaus abwechslungsreichen Rundtour kamen.































Seebergkopf 14. März 2026

Da der Freitag aus diversen Gründen als (wöchentlicher) Bergtag nicht in Frage gekommen war, hatte ich das Thema Berge für dieses Wochenende...