Sonntag, 23. Juni 2024

Brecherspitze 22. Juni 2024

Da sich für diese Wochenende nicht nur Hannah und Tim, sondern auch dessen Eltern angekündigt hatten, war klar, dass es (sollte es das Wetter zulassen) am Samstag in Richtung Berge gehen sollte. Als Ziel wurde ziemlich schnell die Ecke Schliersee/Spitzingsee auserkoren, da hier sowohl die Bergfexn als auch diejenigen, die es etwas gemütlicher angehen lassen wollten, auf ihre Kosten kommen sollten... Letztendlich entschieden wir uns für die Varianten Brecherspitze von Neuhaus aus sowie Bootsfahrt auf dem Schliersee und anschließender Besuch auf der Schliersberg-alm (Sommerrodelbahn inklusive). Während die vier Damen zweite Variante wählten, hieß es für uns Männer am Wanderparkplatz Dürenbach (hier werden übrigens inzwischen sechs Euro Parkgebühr ausgerufen) Wanderschuhe schnüren und uns vom Rest zu verabschieden. Um in den Genuss einer Rundtour zu kommen (und so meinen beiden Begleitern möglichst viel von der herrlichen Berglandschaft zu zeigen) entschied ich mich für einen Aufstieg über die Freudenreichalm, die gleichnamige Kapelle und den Brecherspitz Vorgipfel; hinunter ins Tal sollte es dann über die Ankelalm gehen (bei hoehenrausch.de führen sowohl Auf- als auch Abstieg über die Ankelalm, Vorgipfel und Kapelle werden aber auch hier in einer Rundtour mitgenommen). Absolutes Highlight für Tim und Carsten stellte der Weg über den teils seilversicherten Südwestgrat zum Gipfel der Brecherspitze (1.683 Meter) dar; knapp dahinter kam die herrliche Aussicht auf die umliegende Berglandschaft, sowie Spitzingsee, Schliersee, Tegernsee und (den in der Ferne zwischen Breitenstein und Schweinsberg "durchblitzenden") Chiemsee. Die Abstiegsroute über den Nordgrat (durch eine Latschengasse; der Weg wird immer wieder von kleineren schrofigen Felsstufen unterbrochen, erfordert aber im Gegensatz zum Südwestgrat keine Schwindelfreiheit) gefiel mir bis zur Ankelalm richtig gut, danach mussten allerdings rund vier Kilometer auf Forstwegen zurückgelegt werden (beim Aufstieg waren es bis zur Freudenreichalm "nur" knappe drei; und bergauf stören sie mich deutlich weniger). Naja, wir haben's überstanden, und letztendlich sollte es die (ansonsten) rundum gelungene Wanderung nicht (wirklich) schmälern. Da unsere Mädels noch auf der Schliersbergalm (respektive sich auf der Sommerrodelbahn in Richtung Talstation befanden) weilten, legten wir noch ein paar Meter bis zum Südufer des Schliersee drauf; tat gut, die "geschundenen" Beine im See ein wenig zu erfrischen... Kurz nach uns trafen dann auch Bele, Sonja, Hannah und Ida ein, so dass es nach dem obligatorischen Dösken (Belohnung muss sein! 😉) gemeinsam weiter zum Café Winkelstüberl gehen konnte. Sowohl Qualität als auch Quantität (ich sag nur Kuchen unter 300 Gramm sind Kekse 😂) der bestellten Kuchen sorgten nicht nur bei unseren Gästen für Begeisterung! Wer gerne Kuchen isst, sollte früher oder später den Weg nach Fischbachau einschlagen, und sich von Thekla Mairhofer (die unter dem Künstlernamen Thekla Mayhoff seit Anfang der 80er Jahre vor allem in Serien und Filmen mit bayerischem Lokalkolorit zu sehen ist; bekannt wurde sie durch Franz Xaver Bogners Serien "Café Meineid" und "Der Kaiser von Schexing) kulinarisch verwöhnen lassen. Aber Achtung, bei schönem Wetter kann es hier insbesondere am Wochenende ziemlich voll werden, da der gute Ruf des Winkelstüberls inzwischen weit verbreitet ist.






























Dienstag, 4. Juni 2024

Ko Samui Pfingsten 2024

Südostasien im Allgemeinen und Thailand im Besonderen standen gerade bei Bele schon seit längerem überaus hoch im Kurs, und da wir uns nach unserer Hochzeit im letzten Jahr auf eine "Sardinienpause" geeinigt hatten, stand unser Urlaubsziel für die diesjährigen Pfingstferien relativ schnell fest. Da ich mich bis dato relativ wenig mit dem Königreich Thailand auseinandergesetzt hatte, überließ ich unserer Chefplanerin einmal mehr freie Hand. Nach unzähligen Recherchestunden stand folgender Plan zu Buche: Hinflug am Freitag vor Pfingsten mit Zwischenstopp in Maskat und Bangkok, Ankunft auf Ko Samui am Samstagabend; hier hatte Bele für uns eine wirklich schöne Villa in Mae Nam ausfindig gemacht. Zurück sollte es zwei Wochen später gehen, mit eintägigem Aufenthalt in Bangkok. Letztendlich sollte unser Urlaub kurzfristig um einen Tag verlängert werden, da Oman Air unseren geplanten Anschlussflug von Maskat nach München gecancelt und uns auf einen Flug am Montag umgebucht hatte. Mit schulpflichtigem Kind natürlich nicht sonderlich spaßig, aber was soll man machen?
Voller Vorfreude starteten wir am frühen Freitagabend in Richtung Flughafen München; an dieser Stelle vielen Dank an Iris für den Shuttledienst sowohl bei der Hin- als auch bei der Rückreise! 😊 Da wir mal wieder ausschließlich mit Handgepäck unterwegs waren, verlief das Einchecken relativ zügig; beim Sicherheitscheck war aufgrund des Ferienbeginns wie erwartet etwas mehr los, aber wir hatten ja wohlweislich genug Zeit eingeplant. Auf dem Weg zum Gate liefen uns dann noch unsere Nachbarn über den Weg; deren Ziel lag jedoch mit London deutlich näher... Pünktlich um viertel nach zehn startete unser Flugzeug nach Maskat; rund sechseinhalb Stunden später hatten wir unseren ersten Zwischenstopp, die Hauptstadt des Sultnat Oman erreicht. Hier war es bereits kurz vor sieben, unsere innere Uhr erzählte uns aber etwas von kurz vor fünf, und damit verdammt früh. Während Bele und Ida sich in die Air Lounge verabschiedeten (in der es laut Bele das bisher beste Baba Ganoush zu essen gab), bewachte ich unser Gepäck. Nach rund zweistündigem Aufenthalt hieß es dann auch schon wieder "Ma'ssalaame Oman"; sechs Stunden später landeten wir auf dem Suvarnabhumi (auf deutsch Goldenes Land) International Airport, wo wir etwas mehr als anderthalb Stunden Aufenthalt hatten, ehe wir die letzte (und kürzeste) antreten sollten. Letztendlich sollte es relativ knapp werden, denn erstens ist der Flughafen riesig, und zweitens gab es aus unerfindlichen Gründen Probleme mit den Tickets für unseren Weiterflug mit Bangkok Airways; zwischenzeitlich sollten unsere Nerven blank liegen, aber der hilfsbereite und überaus nette Herr am Schalter konnte letztendlich alles rechtzeitig klären... Khob Khun! Die letzten anderthalb Stunden unserer knapp achtzehnstündigen Anreise sollten dann (im wahrsten Sinne des Wortes) wie im Fluge vergehen, und um kurz nach neun Uhr abends (für uns gefühlt vier Uhr nachmittags; es sollte noch ein zwei Tage dauern, ehe sich auch unsere innerliche Uhr umgestellt hatte) standen wir vor dem überaus charmanten Samui Airport und warteten auf unseren (bereits im Vorfeld über die Agentur unseres Feriendomizil gebuchten) Fahrers, der glücklicherweise nicht lange auf sich warten ließ. Knapp fünfundzwanzig Minuten dauerte die Fahrt durchs nächtliche Treiben (nun ja, die letzten knapp zwei Kilometer ging es durch mehr oder weniger menschenlose, nur spärlich beleuchtete Straßen ins "Hinterland" von Mae Nam), ehe wir unser Domizil für die nächsten zwei Wochen erreichen sollte. Beim Betreten des Grundstücks entglitt uns Dreien ein erstes "Wow!", weitere sollten beim Betreten unseres "Glashauses" folgen. Neben dem zentralen Wohnbereich sollte es sowohl links als auch rechts zwei Schlafzimmer mit angrenzenden Bädern geben; davor ein eigener Pool mit Terrasse. Und das alles abgeschottet von möglichen neugierigen Blicken der Nachbarn. Nachdem wir uns (in Windeseile) häuslich eingerichtet hatten, machten wir uns zu Fuß auf den Weg zur "Hauptstraße", schließlich wollten wir nicht hungrig ins Bett gehen. Das Triple Crown war der erste noch geöffnete und gleichzeitig einladend ausschauende Laden, und so machten wir es uns hier gemütlich. Für unsere vier Gerichte (allesamt überaus gut) und drei Getränke sollten wir letztendlich etwas mehr als zwanzig Euro bezahlen. Es war schon halb eins als wir uns satt und zufrieden auf den rund zwei Kilometer langen Rückweg machten; todmüde aber glücklich fielen wir um viertel nach eins in unsere Betten.














Während Ida und ich am Sonntagmorgen noch schliefen, organisierte Bele bereits unsere fahrbaren Untersätze (ohne die man auf Ko Samui definitiv aufgeschmissen ist; schon der gestrige Marsch zum Abendessen hatte das schonungslos aufgezeigt) für die nächsten zwölf Tage; und so standen zwei Roller (50ccm) bereits auf dem Parkplatz vor der Villa, als wir endlich wach wurden. Nach einem Sprung ins kühle Nass machten wir uns für eine erste Runde über die Insel fertig. Da ich bis dato noch nie einen Roller (geschweige denn etwas größeres) gefahren hatte, benötigte ich ein paar Runden auf der (so gut wie unbefahrenen) Straße vor unserer Unterkunft, ehe ich mich fit genug fühlte, um mich (anfangs noch mit einem etwas mulmigen Gefühl) ins Getümmel zu stürzen. Erster Stopp war Fisherman's Village; ursprünglich ein beschauliches Dorf an der Nordküste Koh Samuis, heute eine Einkaufsmeile, in der sich viele verschiedene Shops und Geschäfte, sowie Cafés und Restaurants aneinanderreihen. Gerade am Nachmittag recht beschaulich, abends steppt hier der Bär (wie wir noch erfahren sollten/durften 😉). Weiter ging es nach Chaweng, wo nicht nur Geld gewechselt, sondern auch im gegenüberliegenden Restaurant eine Kleinigkeit gegessen wurde. Nächster Halt war Hua Thanon im Süden der Insel, wo wir ein wenig am Strand herumschlenderten. Auf dem Heimweg machten wir noch einen kurzen Zwischenstopp am Lamai Night Market, sowie einen längeren bei einem der zahlreichen Thai Massagestudios (leider sollte es für Bele und Ida nichts mit der ersten Massage werden, da aufgrund des einsetzenden Regens keine Masseurin kommen wollte/konnte; ich weilte zu diesem Zeitpunkt im Lotus's Lamai - einem kleinen Einkaufszentrum - in der Nähe des Wat Lamai, den ich mir eigentlich anschauen wollte, mir aber besagter Regenschauer in die Quere kam). Nachdem wir zu Hause ein wenig gechillt hatten, zogen wir erneut los; erst zur (langersehnten) Thai-Massage (The Jane; quasi bei uns um die Ecke und durchaus weiter zu empfehlen) und anschließend zum Essen; nach einigem Hin und Her landeten wir im Nini Restaurant. Wie auch schon am Vorabend waren wir durchwegs zufrieden. Zum Abschluss des Tages wurde dann noch ordentlich im Pool geplanscht... 😊













Ich muss schon zugeben, es hat schon was bei über dreißig Grad in den eigenen Pool zu springen... Und so kosteten wir auch an diesem Morgen die Vorzüge unserer Unterkunft vollends aus, ehe wir uns gegen Mittag an die Erkundung der Westküste; einen leckeres Path Thai gab es für 'n Appel und 'n Ei an einem kleinen unscheinbaren Laden namens Tom Yum Tamlueng in Lipa Noi. Letztendlich sollten uns nur ein paar Kilometer zum südlichsten Punkt des Vortages fehlen. In Bang Koa, wo uns der örtlich Strand leider nicht wirklich vom Sockel riss, war für heute Schluss. Auf dem Rückweg legten wir noch einen längeren Zwischenstopp in Thong Krut ein, wo wir uns erst in einem 7 Eleven (die wohl weitest verbreitete Supermarktkette auf  Ko Samui) mit Eis und kühlen Getränken eindeckten, ehe wir es uns mit Blick aufs Meer am Straßenrand gemütlich machten, sowie einen kürzeren auf dem Mae Nam Afternoon Market (unterwegs mussten wir uns aufgrund eines erneuten nachmittäglichen Regenschauer vor einem Supermarkt unterstellen), wo ordentlich tropische Früchte (unter anderem landeten Drachenfrucht, Mangostan, Papaya, Rambutan, Mango und Sala - auch "Schlangenfrucht genannt) in unserem Gepäck (da wir kurz zuvor bereits ein paar Kleinigkeiten im Supermarkt gekauft hatten, mussten wir die letzten Kilometer zu unserer Villa schwerbepackt bewältigen 😅). Natürlich zogen wir am Abend erneut los; Ziel war der Fisherman's Village Night Market, der seine "Pforten" Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag öffnet. In meinen Augen der schönste von uns besuchte Nachtmarkt während unseres Aufenthalts auf Ko Samui. Mit seiner lebhaften Atmosphäre, der Fülle an leckerem Essen und den Live-Musik-Auftritten (die man in Ruhe an den unzähligen Tischen zwischen Bühne und Bars verfolgen kann) zieht dieser Markt nicht nur Touristen sondern auch viele Einheimische an. Aber auch "Shoppingwütige" kommen hier bei Leibe nicht zu kurz. An den schier endlosen Ständen bieten Straßenhändler alles von handgefertigten Souvenirs über modische Kleidung bis hin zu glitzernden Uhren. Ich denke, hier sollte jeder sein Souvenir finden!

















Am Dienstag ließen wir es überaus ruhig angehen; während Bele und Ida noch schliefen versuchte ich mich trotz Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit (wie fast jeden Morgen) an diversen Workouts, ehe ich mich zum Abkühlen in den Pool begab, ehe ich es mir mit einem Buch auf der Sonnenliege bequem machte. Später wurde dann in aller Ruhe gefrühstückt und noch eine Runde geplanscht, ehe wir uns in Richtung Chaweng auf den Weg machten. Der zwischenzeitlich einsetzende (nachmittägliche) Regen trieb uns ins Lotos Samui, ehe es anschließend weiter ins Central Samui (ein durchaus empfehlenswertes Einkaufszentrum mit einer breiten Auswahl an kleineren und größeren Geschäften,  sowie einem gut sortierten Supermarkt) ging, wo wir uns eine geraume Zeit aufhielten. Diese nutzten einige findige Herren der Verkehrspolizei, um unsere Roller, die wir aus Unwissenheit vor einem der mit rot-weißen Streifen markierten Bordsteine abgestellt hatten, festzuketten (dieses Schicksal teilten übrigens rund zwanzig weitere Rollerfahrer mit uns!). Nachdem wir die nahegelegene Polizeistation endlich gefunden hatten, konnten wir unsere Roller gegen Zahlung einer Strafe in Höhe von umgerechnet XX Euro wieder auslösen; die zuvor ausgefüllte Quittung wollte uns der nette Herr jedoch nicht aushändigen. Ein Schelm wer Böses denkt! Auf dem Weg zum Fisherman's Village, das wir als nächstes Ziel auserkoren hatten, legten wir einen kurzen Zwischenstopp am Si Khao Night Market ein, meldete sich bei uns doch langsam aber sicher der "kleine Hunger"... 😅 Bei unserem Bummel durchs Fisherman's Village landeten wir mehr oder weniger zufällig in der durchaus schönen "Strandbar" des CoCo Tam's (hier kann man es sich auf Sitzsäcken am Strand gemütlich machen und es sich einfach richtig gut gehen lassen; ist zwar nicht der billigste Laden, aber auch nicht teurer als bei uns zu Hause - und das Ambiente macht schon richtig was her!); nach Einbruch der Dunkelheit bekamen wir hier noch eine richtig coole Feuershow geboten. Während sich Bele und Ida im Anschluss einmal mehr auf den Weg zur Massage machten, zog ich es vor, direkt weiter "nach Hause" zu fahren, und noch ein wenig am (beziehungsweise im) Pool zu chillen. Auf der Suche nach einem Abendessen "to go" sollten die Beiden später mehr oder weniger zufällig im Lookka Kitchen (keine drei Kilometer von unserer Villa entfernt) landen; aus unserer Sicht rückblickend das beste Lokal unserer Reise (kein Wunder also, dass wir hier in der verbleibenden Zeit noch das ein oder andere Mal einkehren sollten).











Am nächsten Morgen hieß es dann früh aufstehen, sollten wir doch um kurz nach neun vor dem Elephant Jungle Santuary Samui (das ja gleich bei uns um die Ecke lag) abgeholt werden; mit dem Kleinbus sollte es anschließend weiter zum Thong Krut Pier gehen (unterwegs wurde noch eine Handvoll "Mitstreiter" für den heutigen Tag eingesammelt), dem eigentlichen Startpunkt unseres Ausflug auf die Inseln Ko Taen, Rap Island und Ko Madsum (auch als Pig Island oder Schweineinsel bekannt). Als Veranstalter hatte Bele in einer der Koh Samui Gruppen auf Facebook "Peter" ausfindig gemacht, der  mit seinem Speedboot kleine Gruppen zu den drei oben genannten Inseln chauffiert. Nach ein paar einleitenden Worten unserer beiden deutschsprachigen Guides sollte es auch schon in Richtung Koh Tan gehen. Auf der Insel, die aktuell  rund fünfundzwanzig Einwohner zählt (vor dreißig Jahren sollen es noch fünfhundert gewesen sein), standen uns ein überaus interessanter Spaziergang durch den Mangrovenwald, der Besuch einer kleinen Fledermaushöhle, sowie (nach einer kurzen Bootsfahrt) der Aufstieg zum weißen Buddha (von dort oben sollte man eine herrlichen Blick auf die umliegenden Inseln und das etwas mehr als dreißig Kilometer entfernte Festland haben) auf dem Programm. Anschließend ging es weiter nach Rap Island, wo neben schnorcheln und chillen am Strand auch ein mega leckeres BBQ (von Peter und seinem Team frisch zubereitet) auf uns wartete. Auf dem Weg zur dritten und letzten Insel Ko Madsum wurde auf der Rückseite von Ko Taen noch ausgiebig die farbenfrohe Unterwasserwelt der vorgelagerten Korallenriffe erkundet. Highlight (eigentlich war alles, was wir während dieser unvergesslichen Tour erlebt hatten top; aber Pig Island war für uns der "Anlass" für diese Tour gewesen) war dann der Besuch auf Ko Madsum, die seit 2018 hauptsächlich von Schweinen bewohnt wird. Den Erzählungen nach brachte ein gewisser Herr Kitt, seines Zeichens Betreiber einer Strandbar, vier (verängstigte und unterernährte) Schweine vom Markt in Surat Thani auf die Insel, um ihnen hier ein würdiges Leben zu ermöglichen. Ist schon verrückt, wie sich die großen und kleinen Schweine am herrlich weißen Sandstrand zwischen den Besuchern (zum Zeitpunkt unseres Besuches glücklicherweise nur noch wenigen Touristen; Peter ist mit seinen Gästen antizyklisch unterwegs, so dass er nur selten mit anderen Bootstouren zeitgleich auf einer der Inseln unterwegs ist) herumtreiben. Schneewittchen und Caruso würde es hier mit Sicherheit auch gefallen... Nach rund anderthalb-stündigem Aufenthalt hieß es dann von diesem herrlichen Fleckchen Erda Abschied nehmen; rund fünfzig Minuten später sollten wir nach etwas mehr als acht Stunden wieder Thong Krut Pier erreichen. Vor der anschließenden "Heimfahrt" tauschten wir noch mit dem "Rest der Truppe" (im Laufe des Tage hatte es im Großen und Ganzen ordentlich gewiped) noch Nummern aus, wollten wir uns doch in den nächsten Tagen noch einmal gemeinsam treffen. In unserer Villa sollten wir uns nicht all zu lange aufhalten, wollten wir doch Beles und Idas Entdeckung vom Vorabend einen Besuch abstatten. Auch heute war das Essen wieder hervorragend (wenn auch ein bissl zu spicy; aber selber schuld, wurde ich doch zweimal gefragt, ob ich meine Tom Kha Kai wirklich spicy möchte - meine beiden Mädels hatten ihren Spaß, und auch die Köchin und unser Kellner konnten sich ein Grinsen nicht verkneifen 😅); das Personal überaus aufmerksam und freundlich.










































Am Donnerstag ließen wir es dann wieder richtig gemütlich angehen; ausschlafen und/oder chillen am (respektive im) Pool und in aller Ruhe frühstücken... Um kurz nach zwei zwei machten wir uns dann mit unseren Rollern auf den Weg; als erstes Ziel des Tages hatten wir den Wat Phra Yai auserkoren. Der im Jahr 1972 erbaute Big Buddha (unter diesem Namen dürfte er den meisten Besuchern der Insel geläufig sein), der majestätisch auf/über der Halbinsel Ko Faan thront, dürfte nicht nur die bekannteste Sehenswürdigkeit der Insel sein, sondern auch die meist besuchte. Ich muss schon zugeben, dass er aufgrund der Größe und des exponierten Platzes schon etwas ganz besonderes ausstrahlt. Aber auch der unterhalb des Podestes, auf dem sich die zwölf Meter hohen Buddha Figur befindet, gelegene Tempel konnte uns durchaus begeistern. Just als wir uns wieder auf den Weg machen wollten, erreichte uns die sich bereits seit längerem ankündigende Regenfront. Also schnell ins nächste Restaurant, wo wir die "Regenzeit" mit einen kleinen aber durchaus leckeren Snack überbrückten. Anschließend ging es dann weiter zum Thongson Beach; während Ida sich alsbald in Richtung Meer verabschiedete, bastelten Bele und ich lieber an einem "Koh Samui 2024" Schriftzug, bestehend aus den unterschiedlichsten uns zu Verfügung stehenden Materialien. Mit einsetzender Dämmerung machten wir uns dann auf den Weg zum Central Samui, wo wir noch ein wenig bummelten. Anschließend ging es noch auch den gegenüberliegenden Chaweng Night Market zum Abendessen, ehe es langsam aber sicher wieder in Richtung "Heimat" ging. Während Bele und Ida sich bereits ins Reich der Träume verabschiedet hatten, stand für mich ab halb zwei noch das Relegationshinspiel zwischen meinen Bochumern und Fortuna Düsseldorf auf dem Programm; harte Kost, setzte es doch eine herbe Klatsche im heimischen Ruhrstadion. Die Hoffnung auf den Klassenerhalt rutschte somit in weite Ferne...























Nach der kurzen Nacht war ich von einem entspannten Vormittag am beziehungsweise im Pool durchaus angetan. Am frühen Nachmittag ging es dann wieder in Richtung Chaweng; als Ziel hatten wir den Wat Plai Laem auserkoren. Die nicht weit vom Big Buddha entfernt gelegene Tempelanlage liegt inmitten eines kleines Sees. Die absoluten Hingucker der kunterbunten Anlage sind ein dickbäuchiger, chinesischer Buddha, sowie eine riesige, achtzehnarmige Statue der Göttin Guan Yin (sie ist die chinesische Göttin der Barmherzigkeit und des Mitgefühls, sowie die Beschützerin aller Lebewesen - ihre achtzehn Arme symbolisieren ihre Fähigkeit, in dei ganze Welt hinauszureichen und Hilfe anzubieten). Nachdem wir alle Winkel der Tempelanlage unter die Lupe genommen hatten, fuhren wir noch ein wenig durch Chaweng, ehe wir uns auf den Rückweg nach Nae Nam machten. Im Afternoon Market, in dem hauptsächlich Einheimische anzutreffen waren, füllten wir unsere Obstvorräte wieder auf; zudem nahmen wir uns ein leckeres Thai Curry mit, dass wir wenig später in unseren vier Wänden genossen. Einzig und allein die Tatsache, dass hier wohl ein komplettes Huhn verkocht wurde, gab leichte Abzüge in der B-Note... 😅 Um halb sieben machten wir uns dann auf den Weg ins Fisherman's Village, wo wir im CoCo Tam's mit einem Teil der "Bootstruppe" vom Mittwoch verabredet waren.  Das im Boho Style gehaltene Restaurant besticht definitiv durch die Lage mit ihrer tollen Aussicht; die Speisekarte bietet den Gästen eine Mischung aus thailändischer und internationaler Küche, preislich liegt man hier jedoch im oberen Segment. Obwohl wir weder über die von uns bestellten Gerichte, noch über den Service meckern konnten, würde ich persönlich wohl hier eher nicht mehr zum Essen herkommen. Was wir uns aber definitiv wieder anschauen würden ist die überaus sehenswerte Feuershow, der wir ja bereits vor ein paar Tagen in den gemütlichen Sitzsäcken am Strand beigewohnt hatten. Auf enden diese zogen wir nach dem Essen weiter, um bei dem einen oder anderen Cocktail der zweiten Show des Abends hautnah beizuwohnen. Anschließend bummelten wir noch ein wenig durchs Gisherman's Village und über den angrenzenden Night Market, ehe sich unsere Wege wieder trennten. Für uns ging es alsbald auf unseren Rollern heimwärts.
























Am Samstag stand die Erkundung des (Süd)Osten der Insel auf dem Programm; neben den Stränden Coral Cove Beach (eingebettet zwischen Felsformationen ist der Strand mit seinem herrlich hellen Sandstrand ein wahres Kleinod, gerade weil er zu den abgelegensten der Insel zählt. und somit nicht von Menschenmassen geflutet wird) und Silver Beach/Crystal Beach (der Strand, der unter beiden Namen bekannt ist, ähnelt dem zuvor besuchten Coral Cove Beach, ist aber bei weitem größer und zentral an der Inselhauptstraße gelegen, was natürlch auch bedeutet, dass hier wesentlich mehr los ist - bei unserem Besuch am frühen Nachmittag hielten sich die Besucherzahlen jedoch in Grenzen, so dass wir ohne größere Probleme ein ruhiges Plätzchen unter Palmen in der Mitte des Strandes fanden) statteten wir noch dem Wat Ratchathammaram (auch bekannt als der Rote Tempel; im Gegensatz zu den meisten thailändischen Tempeln mit goldener Dekoration ist dieser Tempel aus auffälligen rotem Sandstein erbaut, was ihm ein einzigartiges und mystisches Aussehen verleiht - ein weiteres auffälliges Merkmal ist die große Treppe hinunter zum Strand, die von zwei kunstvoll geschnitzten Naga-Schlangen bewacht wird) und der Felsformation Grandmother and Grandfather (den Namen verdanken die beiden Granitfels-formationen der Ähnlichkeit zu weiblichen und männlichen Genitalien; ihre Namen auf Thai sind übrigens Hin Ta und Hin Yai). Anschließend ging es weiter zum Lamai Night Market, wo einmal mehr die wirklich leckeren BBQ-Spiese auf uns warteten. Der Heimweg durchs Inselinnere (ist zwar einige Kilometer kürzer, dafür aber ziemlich "hügelig" und mehr als abenteuerlich - ein zweites Mal würden wir die Strecke zumindest nachts nicht in Angriff nehmen!) sollte uns und unsere Nerven dann ziemlich auf die Prüfung zu stellen; zwischenzeitlich mussten wir eine Pause einlegen, da die Bremsen von Beles Roller (auf dem ja zumeist Ida ihren Platz fand, da meine Frau einfach die bessere und erfahrenere Fahrerrin ist) überhitzt waren und nur noch bedingt funktionierten. Letztendlich waren wir wirklich froh, wieder in unserer Villa angekommen zu sein; den Sprung in den Pool hatten wir uns auf jeden Fall mehr als verdient... 😊































Und weiter sollte der wilde Ritt (auf den Rollern) gehen... Als erstes Ziel des heutigen Tages hatten wir den Secret Buddha Garden auserkoren; dieser liegt eingebettet in den üppigen grünen Hügeln (genaugenommen auf dem Pom-Berg) der Insel. Dieser ruhige und bezaubernde Garten mit seinen über hundert Statuen, Skulpturen und Bauwerken ist ein perfekter Ort für Meditation und Reflexion; beides nicht meine Kernkopitenz, aber der in den 1970er Jahren vom Durian-Obstbauern Nim Thongsuk angelegte Garten, der tropische Natur mit Kunst verbindet, hat auch mich in seinen Bann gezogen. Die Eintrittgebühr beläuft sich übrigens auf 80 Bath (also umgerechnet zwei Euro zehn) pro Person. Unser nächstes Ziel war der rund zwölf Kilometer entfernt liegende Na Mueang 2 Waterfall. Leider war dieser bei unserem Besuch so gut wie ausgetrocknet; zudem wurde man von den unzähligen Mücken mehr oder weniger aufgefressen. Während Bele frühzeitig die "Flucht" ergriff, kämpfte ich mich zusamme mit Ida bis zur oberen Abbruchkante des rund achtzig Meter hohen Wasserfalls, der mit Wasser bestimmt sehenswert ist. So war der Besuch (mit Ausnahme des grandiosen Ausblicks vom höchsten Punkt) mehr oder weniger ein Reinfall. Zudem hatten Bele und (vor allem) Ida an den Mückenstichen noch länger zu knabbern...  Zum Abschluss stand der Besuch im Jungle Club hoch über dem Chaweng Noi Beach auf dem Programm; die letzten vierhundert Meter hinauf zum Parkplatz sollten es sowohl auf- als auch abwärts in sich haben, und unsere Roller ein weiteres Mal auf Herz und Nieren testen. Wie auch das CoCo Tau's zählt das Restaurant des Jungle Club nicht zu den günstigsten, besicht aber durch seine Lage und die fantastische Aussicht über Chaweng. Die Speisekarte beinhaltet sowohl traditionelle thailändische Küche, als auch französische, italienische und mediterrane Gerichte. Satt und rundum zufrieden machten wir uns anschließend auf die letzte Etappe des Tages.





















Nach der Action der letzten beiden Tage ließen wir es an diesem Montag deutlich ruhiger angehen; so machten wir uns erst nachmittags (zuvor hatten wir in aller Ruhe gebruncht und es uns im und am Pool gut gehen lassen) auf den Weg. Unser erstes Ziel war quasi um die Ecke gelegene Maenam Beach, wo wir es uns im Schatten der Palmen gemütlich machten. Später zog es uns drei Kilometer weiter zum Ban Thai Beach, wo wir uns erst im Cape Away auf ein Getränk niederließen, ehe wir am Strand den wunderschönen Sonnenuntergang genossen. Zum Essen ging es dann ein weiteres Mal ins Lookka Kitchen, wo auch diesmal keine Wünsche offen blieben. Während sich Bele und Ida im Anschluss noch eine Massage gönnten, machte ich mich bereits auf den Heimweg. Später wurde noch ausgiebig im Pool geplanscht (ein, zwei Runden "Schweinchen in der Mitte" - Idas Urlaubshighlight - durften natürlich nicht fehlen... 😅). In der Nacht stand dann für mich noch Teil zwei der Relegationsspiele zwischen Fortuna Düsseldorf und meinem VfL auf dem Programm; ich hatte mir nach der Klatsche im Hinspiel nicht sonderlich viel Hoffnung gemacht, um so erfreuter war ich über das "Wunder von Düsseldorf". Tja, dem "Tod" noch einmal von der Schippe gesprungen...

























Der Dienstag solle es wieder in sich haben; unsere wilde Fahrt "einmal um die ganze Insel" sollte im gut zwei Kilometer entfernten Wat Phu Khao Thong, einem kleinen aber durchaus sehenswerten Tempel, dessen Fassade das authentische thailändische Dekor mit funkelnden goldenen Akzenten auf dem rot gedeckten Ziegeldach zeigt. Von einem Mönch, den Bele (wie zuvor schon etliche andere) bezüglich einer buddhistischen Trauung (im Vorfeld dieser Reise waren wir uns einig, dass eine solche doch eine schöne "Wiederholung" unserer letztjährigen Hochzeit wäre; jedoch bedarf es hierfür laut Aussagen der Mönche meist eine Vorlaufzeit von einigen Wochen) gefragt hatte, erhielten wir spontan eine Segnung unserer Ehe. Hierzu wurden Arbeitskleidung und Besen kurzerhand beiseite gelegt und der Gebetsraum extra für uns geöffnet. Die zehn Minuten, die die "Zeremonie", von der wir verständlicherweise kein Wort verstanden, waren für uns ein wahrlich magisch, und wird uns wohl noch lange in Erinnerung bleiben... Völlig geflasht ging es anschließend weiter zum auf der Westseite der Insel gelegenen Lipa Noi Beach, der uns aufgrund seiner ruhigen Lage und üppigen Vegetation durchaus begeistern konnte. Nach einem ausgiebigen Strand-spaziergang ging es mit einem kurzen Zwischenstopp am Thong Krut Pier weiter zum Wat Phra Chedi Leam Sor, der sich an einem einsamen Strand befindet, und ein wichtiger Ort für die Fischer der Umgebung ist, werden hier einerseits deren Boote gesegnet, andererseits Opfergaben dargebracht, um Buddhas Schutz auf See zu gewährleisten. Für den Besuch des nicht weit entfernt gelegenen Wat Khao Chedi (der etwas versteckt auf einem Berg gelegene Tempel mit seinem liegenden Buddha konnte uns auf den Fotos im World Wide Web vor allem aufgrund der herrlichen Aussicht begeistern) sollten wir leider ein paar Minuten zu spät dran sein, so dass wir die extrem steile Auffahrt letztendlich umsonst auf uns genommen hatten; schade! Unser nächstes Ziel war der Guan Yu Shrine, der die mit sechzehn Metern größte Bronzestatue von Guan Yu, einem Militärgeneral, der während der Ära der Drei Reiche in China unter dem Kriegsherrn Liu Bei diente, beherbergt. Bevor es weiter zum Lamai Night Market (wo wir die zweite "Niete" des Tages ziehen sollten, hatte unser BBQ-Stand heute leider geschlossen) gehen sollte, stärkten wir uns noch kurz bei einem der umliegenden Restaurant... Wer viel fährt, hat sich natürlich auch eine entspannende Massage verdient; diese gönnten wir uns einmal mehr bei The Jane. Anschließend landeten wir noch in einem kleinen Restaurant; stellten uns aber im Nachhinein die Frage, warum wir nicht noch die paar Kilometer zu unserem "Stammlokal" auf uns genommen hatten...



















Heute sollten sich unsere Wege nach einem entspannten Vormittag erst einmal trennen; während Bele sich auf den Weg ins Central Samui machte, statteten Ida und ich dem Mae Nam Viewpoint, der sich auf einem Hügel am westlichen Ende Maenam Beach befindet, und über 47 Stufen vom Strand aus erreichbar ist, einen Besuch ab. Anschließend ging es auch für uns nach Chaweng, wo wir wie verabredet auf Bele trafen. Gemeinsam ging es anschließend weiter zum Wat Khunaram, ein kleiner Tempel, der aufgrund des mumifizierten Mönch Luan Por Daeng, der in einer Glas-Vitrine im Inneren des Tempels ausgestellt ist, zu einem der meistbesuchten der Insel zählt. Laut Infotafel entschied sich Luan Por Daeng im Alter von 50 Jahren, nach einem erfüllten Familienleben fortan als Mönch zu verbringen. Nach seiner Ordinierung im Jahr 1944 wurde er für seine Meditationspraxis bekannt und unterrichtete zwanzig Jahre lang die Lehren Buddhas. Der Infotafel zufolge, die sich links neben dem Tempel befindet, hat der Mönch seinen Tod vorausgesehen. Er verstarb mit 79 Jahren und acht Monaten. Anschließend sollte es ein letztes Mal zum Lamai Night Market gehen, wollten wir uns doch unbedingt noch einmal die leckeren Spieße gönnen... 😋 Satt und zufrieden ging es anschließend weiter in Richtung Fisherman's Village, wo heute Night Market war. Nachdem wir über diesen (einmal mehr) geschlendert, noch einen Happen gegessen und einen Cocktail getrunken hatten, sollte es zum Abschluss des Tages noch einmal zur Massage gehen. Bele hatte hierfür die Jintana Health Massage auserkoren, da sie mal die Hot Stone Massage ausprobieren wollte. Für Ida gab es eine entspannende Öl-Massage und ich ließ mich bei einer Thaimassage ordentlich quälen. Letztendlich machten wir uns alle durchwegs zufrieden auf den Weg in unsere vier Wände.
















Zum Abschluss unseres Aufenthalts auf Ko Samui sollte noch einmal ein Highlight auf uns warten; am frühen Nachmittag ging es zu Fuß ins um die Ecke gelegene Elephant Jungle Sanctuary Samui, einem der zahlreichen "Zufluchtsorte" für Elefanten, in denen Gesundheit, Sicherheit und Wohlbefinden der betreuten Elefanten an oberster Stelle stehen. Ob es ethisch korrekt ist, die geretteten Elefanten Touristen "zur Schau zu stellen", kann und möchte ich an dieser Stelle nicht beantworten. Während unseres Aufenthalts hatten wir das Gefühl, dass die Mahouts (so der Name der Elefantentreiber, die für die Ausbildung und Pflege der Dickhäuter verantwortlich sind) hier respekt- und liebevoll mit ihren sieben Tieren umgehen. Für uns war es eine herrliche Erfahrung, diesen majestätischen Tiere zu füttern, berühren und Zeit mit ihnen zu verbringen. Noch hin und weg machten wir uns im Anschluss auf den weg ins herrlich am Silent Beach gelegene Tree House, wo wir gerade rechtzeitig zur "Mojito Happy Hour" (täglich von 16 bis 19 Uhr) eintrafen... Das direkt am Strand gelegene, und überaus geschmackvoll eingerichtete Restaurant hatte es uns sogleich angetan; da auch die Speisekarte, die neben thailändischen auch indische und mexikanische Gerichte beinhaltet, unser Interesse weckte, beschlossen wir, nach einer letzten Massage zum Abendessen wieder zu kommen. Da Bele am gestrigen Abend derart von der Hot Stone Massage geschwärmt hatte, wollte ich es auch "wagen"... 😉 Ich muss sagen, dass es mich durchaus beeindruckt hat. Leider sollten wir erst um zwanzig vor neun wieder im Tree House eintreffen, so dass wir leider ein paar Minuten zu spät kamen, um hier noch ein Abendessen zu bekommen (letzte Bestellung um 20:30 Uhr); schade! Na ja, so sollte es doch noch mal in unser Stammrestaurant gehen, wo wir freudig begrüßt wurden. Nach dem Essen, dass auch diesmal keine Wünsche offen ließ, unterhielten wir uns noch ein wenig mit den wirklich freundlichen Inhabern des Lookka Kitchen, ehe es Abschied nehmen hieß...













Schneller als erwartet war es dann doch soweit; am heutigen Freitag hieß es (schon wieder) Abschiednehmen. Nachdem unsere Roller (ihr werdet uns definitiv fehlen!) bereits früh morgens abgeholt worden waren, durfte ich mich per pedes noch einmal auf den Weg zum Maenam Beach machen, da wir noch ein paar Euro wechseln mussten, um die Stromrechnung bei der Wohnungs-übergabe auch sicher zahlen zu können. Zurück in unserer Villa stand noch einmal ein ausgiebiges Bad im Pool an, ehe es langsam aber sicher Zeit wurde, unsere sieben Sachen einzupacken. Etwas wehmütig machten wir uns nach erfolgreicher Wohnungsübergabe mit dem Taxi auf den Weg zum Samui Airport, wo sich Bele und Ida alsbald in die Lounge verabschiedeten, machte ich es mir rund fünfzig Meter von der Start/Landebahn entfernt im Liegestuhl bequem; wo bitte gibt es sonst sowas? Auf dem anschließenden Flug von Ko Samui nach Bangkok sollten wir das mieseste Essen der ganzen Reise serviert bekommen. Ob es letztendlich daran lag oder sich meine beiden Damen etwas anderes eingefangen haben, werden wir wohl nie erfahren; auf jeden Fall sollte die kommende Nacht (und leider auch die folgenden ein zwei Tage) für die beiden wahrlich die Hölle werden (mit permanenten Pendeln zwischen Bett und Bad). Zuvor sollten wir am Suvarnabhumi Airport noch unser blaues Wunder erleben, hatten wir doch bei booking.com unser Hotel nicht für die Nacht von 31. Mai 2024 auf 1. Juni 2024 gebucht, sondern für das Jahr 2025... 🙈 So mussten wir notgedrungen auf ein deutlich schlechter gelegenes und zudem nicht gerade günstiges Hotel (insbesondere was das Preis-/Leistungsverhältnis betrifft) ausweichen...



















Aus dem ursprünglich geplanten Sightseeing-Trip durch die thailändische Hauptstadt sollte, wie bereits angedeutet, nichts werden. Letztendlich war ich ehrlich gesagt froh, dass wir es ohne größere Komplikationen zurück zum Flughafen geschafft hatten. Während sich Idas Zustand glücklicherweise  nach und nach wieder besserte, machte mir Beles wirklich zu schaffen; viel hätte nicht gefehlt, und ich hätte ihr ärztliche Hilfe geholt. Eine Situation, die wir so hoffentlich kein zweites Mal durchleben müssen. Als wir endlich in unserer Maschine nach Muskat saßen, war mir die (erste) Erleichterung bestimmt deutlich anzumerken. Glücklicherweise sollte sich Beles Zustand auf dem fünfeinhalbstündigen Flug ein wenig verbessern, so dass wir die Einreisekontrollen ins Sultanat Oman (die sich doch ein wenig in die länge zogen) relativ gut meistern konnten. Der Taxifahrer, der uns anschließend in unser Hotel fahren sollte, schoss dann den Vogel ab; obwohl Bele im mindestens dreimal sagte, dass wir das IntercityHotel Bawshar gebucht hätten, setzte er uns vor dem IntercityHotel Muscat ab. Letztendlich sollte uns dann ein Mitarbeiter des falschen IntercityHotel zum richtigen bringen. Auf diese Odyssee hätten wir aufgrund der Reisestrapazen und Beles Zustand gerne verzichten können.





Wollten wir ursprünglich aus der Not (sprich der unfreiwilligen Verlängerung unseres Urlaubs und dem kompletten Sonntag in Muskat) eine Tugend machen, und uns zumindest einen Teil der Sehenswürdigkeiten der omanischen Hauptstadt anzusehen (einem schönen Abendessen anlässlich Beles Geburtstag inklusive), so machte uns der gesundheitliche Zustand von Bele (auch Ida war noch nicht wieder hundertprozentig hergestellt) leider einen Strich durch die Rechnung. So blieb es letztendlich bei einem Ausflug in die knapp einen Kilometer entfernte Mall of Oman. Krass war hier der Temperaturunterschied zwischen draußen (42 Grad) und drinnen (17 Grad); gesund ist das nicht! Nach einem ausgiebigen Bummel durch Mall, die übrigens mit "Snow Oman" über ein "Winter Wonderland" (und das mitten in der Wüste) verfügt, ging es zurück zum Hotel, wo wir uns von einem der zahlreichen Lieferdienste ein durchaus leckeres Abendessen aufs Zimmer liefern ließen; für ein Geburtstagsessen aber definitiv eine eher traurige Geschichte.






Am Montagmorgen war ich bereits um kurz nach sechs Ortszeit wach; nachdem ich mich noch rund eine Stunde im Bett hin und her gewälzt hatte, entschloss ich mich für einen kurzen Ausflug in Richtung Mohammed Al Ameen Moschee (diese wurde übrigens in den Jahren 2008 bis 2014 von einem internationalen Bauteam errichtet). Mit dem Hotelfahrrad legte ich die knapp drei Kilometer in knapp zwanzig Minuten zurück. Für mehr als einen kleine Rundgang war jedoch keine Zeit, wollte ich doch pünktlich zum Frühstück wieder zurück im Hotel sein. Da ich die bereits zu früher Stunde hohen Temperaturen ein wenig unterschätzt hatte, sollte ich bei meiner klitschnass sein. Sorgte bei Bele und Ida für wenig Freude, da sich diese gerade auf dem Weg zum Frühstück machen wollten. Im Nachhinein hätte ich mir den Ausflug wohl schenken sollen; zumal wir ja am 2. Juni unseren ersten Hochzeitstag hatten... 😖 Nach dem Frühstück hieß es ein letztes Mal Koffer packen, ehe es auch schon wieder zum Flughafen gehen sollte. Nachdem wir hier nach dem Check-in  noch rund zwei Stunden aufs Boarding gewartet hatten, starteten wir pünktlich die letzte Etappe in Richtung Heimat. Am Flughafen München wurden wir bereits von Iris erwartet; vielen Dank für den tollen Fahrservice! Eine halbe Stunde später sollte eine aufregenden und vor allem schöne (mal abgesehen von den letzten drei Tagen, die ja gesundheitsbedingt nicht gerade der Hit waren) Reise in den heimischen vier Wänden enden.











Seebergkopf 14. März 2026

Da der Freitag aus diversen Gründen als (wöchentlicher) Bergtag nicht in Frage gekommen war, hatte ich das Thema Berge für dieses Wochenende...